Windenergie in Dortmund

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Welche Flächen gibt es potentiell für die Nutzung der Windenergie in Dortmund? Das bislang bekannte Plankonzept wurde nach seiner Vorstellung in Politik und Öffentlichkeit überarbeitet. Jetzt hat es der Verwaltungsvorstand zu Kenntnis genommen, nun soll vom Rat beschlossen werden.

Der Rat der Stadt hat mit dem Handlungsprogramm Klimaschutz 2020 beschlossen, das Ausbauziel von 20 Prozent regenerativem lokal erzeugtem Strom am Gesamtstromverbrauch zu verfolgen. Das neu überarbeitete Plankonzept soll nun durch den Rat der Stadt beschlossen werden, um die empfohlenen Konzentrationszonen weiterzuverfolgen.

Empfohlene Zonen:

Folgende Flächen werden nach den Ergebnissen des Gutachtens – ergänzend zu den drei bereits bestehenden - als Konzentrationszonen für Windenergieanlagen empfohlen: Halde Groppenbruch, Umfeld Güterverteilzentrum Ellinghausen, Brechtener Niederung, Bodelschwingher/Westerfilder Wald, Salinger Feld, A 45/Großholthausen sowie die Großholthauser Mark.

Um die identifizierten Flächen verbindlich als Konzentrationszonen für Windenergieanlagen festzuschreiben, müssen sie im Flächennutzungsplan dargestellt werden, wozu ein Änderungsverfahren des Flächennutzungsplans notwendig ist. Mit Inkrafttreten der Flächennutzungsplanänderung ist dann in den Konzentrationszonen die Errichtung von Windenergieanlagen bauplanungsrechtlich möglich.

Gleichzeitig ist damit im übrigen Außenbereich die Nutzung durch Windenergieanlagen ausgeschlossen, wodurch eine mögliche „Verspargelung“ der Landschaft vermieden wird. Für die Errichtung von Windenergieanlagen in den Konzentrationszonen bedarf es darüber hinaus einer baurechtlichen Genehmigung, in dessen Rahmen u. a. auch eine artenschutzrechtliche Prüfung der Stufe 2 notwendig ist.
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