Zuflucht im Westend - Die Anwohner an der Adlerstraße freuen sich über die Eröffnung des Flüchtlingsheims

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Mit Anwohnern und Unterstützern besuchten Bezirksbürgermeister Friedrich Fuß (1. v. l.) und Sozialdezernentin Birgit Zoerner (2. v. l.) die neue Übergangsreinrichtung für Flüchtlinge in der Adlerstraße .
Dortmund: Adlerstraße |

Im Unionviertel wird Willkommenskultur groß geschrieben. Die Mitarbeiter der neuen Flüchtlingsnotunterkunft in der ehemaligen Abendrealschule begrüßen Anwohner und Interessierte herzlich in verschiedenen Sprachen, reichen Gebäck und Tee, fröhliche Musik läuft im Hintergrund.

Gastfreundlich möchten sich auch die Anwohner zeigen, die für die eintreffenden Flüchtlinge etliche Sachspenden zusammengetragen haben. Bereits bei einer Info-Veranstaltung für Bürger und Anwohner im Vorlauf der Eröffnung waren die Reaktionen auf das Flüchtlingsheim inmitten des Wohngebiets weitestgehend positiv.

Positive Reaktionen, Fürsorge und Spenden von Anwohnern

Innerhalb weniger Tage trafen zahlreiche Sachspenden in der Adlerstraße 44 ein und der Stadtteil erwies sich als hilfsbereit, weltoffen und solidarisch.
Im Laufe der Woche sollen die ersten Flüchtlinge eintreffen. An die 30 Menschen, die aufgrund der kriegerischen Konflikte aus Syrien fliehen mussten, werden eine neue Zuflucht in den einstigen Klassenzimmern finden.
Insgesamt können 150 Flüchtlinge vorübergehend in der Schule untergebracht werden.
Noch werden letzte Handgriffe getan, Bilder- und Willkommensschilder in verschiedensten Sprachen angebracht. Die provisorischen Feldbetten sollen richtigen Betten weichen, Duschen sind in Containern auf dem Schulhof installiert. Zunächst werden die Schutzsuchenden in drei Klassenräumen und einem Familienzimmer untergebracht.
Ein Speiseraum mit Küche sowie unterstützendes Personal stehen rund um die Uhr zur Verfügung.
„Wir werden alles tun, um den Flüchtlingen ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen“, betont Mitarbeiter Baker vom Verein der palästinensischen Gemeinde.

Notunterkünfte sind eingerichtet und geschultes Personal vor Ort

Er ist einer von zwanzig Muttersprachlern und Einrichtungsbetreuern, die sich pädagogisch geschult, im Auftrag des Verbands der sozial-kulturellen Migrantenvereine (VMDO), um die Neuankömmlingen kümmern sollen.

Stadt und VDMO betreiben die neue Übergangseinrichtung für Flüchtlinge

Der VDMO betreibt mit dem Haus der Vielfalt und der Stadt die Übergangseinrichtung zur befristeten Unterbringung von Flüchtlingen. Weitere städtische Gebäude sollen zu Notunterkünften umfunktioniert werden.
Die Einrichtung bittet weiterhin um Sachspenden, nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene. Zur Begleitung der Notunterkunft im Bürgerdialog möchte die Bezirksvertretung einen runden Tisch einführen.

Spendenmöglichkeit:

-> Wer die Flüchtlinge in der neuen Notunterkunft unterstützen möchte, der kann seine Sachspende täglich ab 8 Uhr im Flüchtlingsheim an der Adlerstraße 44 abgeben.
-> Außer Lebensmitteln können die neuankommenden Flüchtlinge und die Einrichtung alles gebrauchen, was für eine Grundversorgung im Alltag nötig ist.
-> Nach einem Bürgerdialog spendeten fürsorgliche Anwohner bereits Kinderspielzeug und Kinderwagen.
-> Bei Facebook hat sich eine offizielle Gruppe von Unterstützern gegründet.
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