Zwischen Ölspur und Leichenfund

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Thorsten Hoffmann beim Praktikum bei der Dortmunder Feuerwehr. (Foto: Stefan Fercho)
Als Feuerwehrmann für einen Tag hat am Rosenmontag der Bundestagsabgeordnete Thorsten Hoffmann gearbeitet. Sein Ziel während des Praktikums bei der Dortmunder Feuerwache 1: "Ich möchte die Sorgen und Probleme der Rettungssanitäter und Feuerwehrleute kennenlernen". Bei seiner zwölfstündigen Schicht musste er richtig anpacken. Insgesamt siebenmal rückte Hoffmann mit den Rettungskräften zu Einsätzen aus. Neben der Beseitigung einer Ölspur und der Entlüftung einer verrauchten Wohnung, fiel darunter ein Leichenfund. Die Feuerwehr musste die Türe aufbrechen, nachdem Nachbarn den Bewohner eines Hauses länger nicht gesehen hatten. Gemeinsam mit den Rettungssanitätern der Dortmunder Feuerwehr lieferte Hoffmann zudem mehrere Personen ins Krankenhaus ein.
Beim gemeinsamen Frühstück und Abendessen kamen dann die Probleme auf den Tisch: Die Zahl der Kleinigkeiten, für die die Rettungskräfte gerufen werden, nimmt auch in Dortmund zu. Oft wird der Notruf auch böswillig gewählt. Angriffe auf Einsatzkräfte nehmen zu. Ein Thema, das Thorsten Hoffmann im Innenausschuss des Bundestages ansprechen will: „Wir müssen die Menschen, die jeden Tag für unsere Sicherheit sorgen, besser schützen!“
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