AOK-Gesundheitstalk: Mit Sport Venenleiden vorbeugen

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Diskutierten beim AOK-Gesundheitstalk (v.l.): Dr. Erika Mendoza, AOK-Chef Tom Ackermann und Moderator Sven Preger. (Foto: AOK/hfr.)
Jede fünfte Frau und jeder sechste Mann haben ein Venenproblem, das medizinisch behandelt werden müsste. Doch was hilft gegen schwere Beine, schmerzende Waden, sichtbare Besenreiser oder sogar Krampfadern? Das Fazit beim AOK-Gesundheitstalk im vollbesetzten LCC war eindeutig: Regelmäßig Sport treiben und Kompressionsstrümpfe tragen.

Vor allem langes Sitzen und Stehen sei die Hauptursache für Venenerkrankungen. „Geschwollene Beine, Krampfadern oder Hautentzündungen sind Alarmzeichen, die eine nähere Untersuchung erfordern“, so Prof. Dr. Markus Stücker, Leitender Arzt am Venenzentrum Bochum. „Die grundlegende Behandlungsform von Krampfadern und Beinschwellungen ist die Kompressionstherapie“, sagte Dr. Erika Mendoza, Allgemeinärztin mit Schwerpunkt Phlebologie.

„Bei der Vorbeugung von Venenerkrankungen spielt vor allem Bewegung eine große Rolle“, betonte Mike Ivica Muretic´, Physiotherapeut der U23 von Borussia Dortmund. Geeignete Sportarten seien Nordic Walking, Joggen, Radfahren und Schwimmen.
AOK-Chef Tom Ackermann hob die Präventionsangebote und die Sportberatung der AOK NORDWEST hervor. „Wir möchten unseren Versicherten die schweren Folgen eines Venenleidens ersparen und bieten entsprechende Programme zur Vorbeugung“, so Ackermann.

Bereits im Alltag könne man seinen Venen etwas Gutes tun: Treppensteigen statt Aufzug fahren, das Fahrrad für kurze Strecken nutzen oder einen Spaziergang in der Mittagspause.
Hauptsache, die Durchblutung der Beine werde angeregt.

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