Diagnose Hautkrebs: Behandlungen in NRW auf hohem Niveau

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Durch das Hautkrebs-Screening ist es möglich, bereits Frühstadien von Hautkrebs zu erkennen. (Foto: AOK/hfr.)
Die Anzahl der Krankenhausbehandlungen mit der Diagnose Hautkrebs liegt in Nordrhein-Westfalen nach wie vor auf einem hohen Niveau.

So wurden im Jahr 2015 insgesamt 23.463 Patienten in Kliniken stationär behandelt. Das sind zwar 0,6 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor, im Vergleich zu 2010 lagen die Krankenhauseinweisungen damit aber immer noch um 19,5 Prozent höher.

Kostenfreie Angebote zur Hautkrebs-Früherkennung

Dies teilt die AOK NORDWEST ist auf Basis aktueller Daten des Statistischen Bundesamtes mit. „Aufgrund dieser unvermindert hohen Zahlen raten wir, unbedingt die kostenfreien Angebote der gesetzlichen Krankenkassen zur Hautkrebs-Früherkennung zu nutzen. Denn Hautkrebs ist fast immer heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird“, sagt AOK-Vorstandschef Tom Ackermann.

Frühstadien von Hautkrebs zu erkennen

Durch das Hautkrebs-Screening ist es möglich, bereits Frühstadien von Hautkrebs zu erkennen. Das ist umso wichtiger, da Hautkrebs zunächst keine Beschwerden verursacht. Doch das Screening wird nur wenig genutzt: Lediglich 17,9 Prozent der AOK-Versicherten in Westfalen-Lippe nutzten 2015 dieses Angebot. Im Jahr zuvor waren es noch 18,5 Prozent. Der Anteil der Frauen lag mit 54,7 Prozent höher als der der Männer (45,3 Prozent). „Es ist wichtig, die Chance der frühen Diagnostik zu nutzen“, rät AOK-Chef Ackermann.

Screening bei AOK bereits ab 20 kostenlos

Das Hautkrebs-Screening übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre für ihre Versicherten vom 35. Geburtstag an. Die AOK NORDWEST bietet es ihren Versicherten bereits im Alter von 20 Jahren an.

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