Die "Fünf Tibeter" sind wieder da

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Einmal im Monat trifft sich der Fünf-Tibeter-Arbeitskreis im Wilhelm-Hansmann-Haus. (Foto: Schmitz)

Ein schmerzhaftes Rückenerlebnis brachte die Dortmunderin Angelika Krupke dazu, sich nach längerer Zeit wieder einmal mit den "Fünf Tibetern" zu beschäftigen.

Ihren Rücken hat Angelika Krupke mit den Übungen wieder in den Griff bekommen. Grund genug für sie, einen Arbeitskreis für die einfachen Übungen ins Leben zu rufen:

Der Kreis richtet sich ausdrücklich an alle Altersklassen. Er trifft sich einmal monatlich dienstags im Wilhelm-Hansmann-Haus, Märkische Str. 21, Raum 22. Die nächsten Termine sind am 29. März, 24. April, 25. Mai und 14. Juni.

Angelika Krupke hatte sich bereits 1996 mit den Yoga-ähnlichen Übungen beschäftigt und sie jahrelang praktiziert - mit Erfolg. Doch dann schlug der "innere Schweinehund" zu und die Tibeter gerieten in Vergessenheit.

"Mit dem Arbeitskreis möchte ich mehrere Sachen erreichen, erklärt Angelika Krupke. "Zum einen soll eine gegenseitige Motivation entstehen, zum anderen möchte ich auch nicht allein nur den Zampano machen. Wünschen würde ich mir, dass sich ein Freundes- und Arbeitskreis aus Menschen bildet, die das Programm auch mitgestalten und nicht nur konsumieren wollen."

Beim ersten Treffen waren hauptsächlich Menschen im Alten zwischen 45 und Mitte 50 dabei", erklärt Krupke. "Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass die Tibeter zum Beispiel für Großeltern interessant wären, die etwas mit ihren Enkeln machen wollen, denn die Tibeter sind ja ganz einfache Übungen."

Sollte es genügend Interesse gebe, dann könnten die monatlichen Treffen auch auf vierzehntägige Termine verdichtet werden. Weitere Infos gibt es bei Angelika Krupke unter Tel. 84165196.

Wer sich für die Fünf Tibeter interessiert, kann auch ohne Anmeldung zu den Gruppentreffen kommen. Yogamatten sind vorhanden, können aber auch mitgebracht werden. Darüberhinaus ist nur bequeme Kleidung erforderlich.

Info:


Der Name "Fünf Tibeter steht" für eine Abfolge von fünf Übungen, die den Körper und Geist gesund halten sollen und in einem Buch näher beschrieben werden, das dem amerikanischen Weltenbummler Peter Kelder zugeschrieben wird.

Das Buch von Kelder soll erstmals 1939 in den USA erschienen sein. Nachweisbar ist aber nur eine 1985 von Harry R. Lynn in den USA herausgebrachte Neuauflage, die 1989 erstmals auf Deutsch erschien.

Die Übungen dauern etwa 15 Minuten, wenn sie tatsächlich allesamt 21-mal durchgeführt werden. Sie werden zu Beginn dreimal, später bis zu 21-mal wiederholt.

Die Übungen sollen nach Ansicht ihrer Anhänger dazu führen, dass Chakra-Energien harmonisiert werden. Den einzelnen Übungen werden von den Anhängern bestimmte körperliche und seelische Wirkungen zugeschrieben.

Experten vermuten, dass die Übungen aus der indischen Yoga-Tradition des 7. oder 8. Jahrhunderts stammen, und vergleichen sie mit dynamischen Übungsfolgen wie beispielsweise dem Sonnengruß.
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