Digitale Selbstverteidigung

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Wie kann man elektronische Kommunikation sicherer machen? (Foto: Bande für Gestaltung)

Die Cryptoparty, ein Workshop zur digitalen Selbstverteidigung, läuft am 16. Juli ab 14 Uhr sowie am 13. August, 14 Uhr im Hartware Medienkunstverein HMKV im Dortmunder U, Ebene 3.

Die digitale Überwachung ist allgegenwärtig. Immer häufiger gelangen Enthüllungen zur Datensammlung und -überwachung durch die NSA und andere Geheimdienste dank verschiedener Whistleblower an die Öffentlichkeit. Ist eine sichere Kommunikation überhaupt noch möglich?

Gemeinsam mit dem Verein digitalcourage e.V. veranstaltet der HMKV eine Cryptoparty rund um die Verschlüsselung der eigenen Kommunikation. Wie kann ich im Internet surfen, ohne Spuren zu hinterlassen? Wie kann ich meine Mails verschlüsseln? Welche Möglichkeiten gibt es, um Festplatten oder USB-Sticks zu verschlüsseln?

Ziel ist es, nicht nur theoretisch über mögliche Schutzmechanismen zu sprechen,
sondern diese direkt selbst auszuprobieren. Besucher sollten daher ihre Laptops mitbringen, damit sie ihr neu erworbenes Wissen gleich in die Tat umsetzen können.

Cryptoparties erhalten durch die vielzähligen Enthüllungen zur Überwachung durch Staat und Geheimdienste immer mehr Zulauf. Die Bewegung hat sich auf die Fahnen geschrieben, durch den Austausch von Wissen über grundlegende Verschlüsselungs- und Verschleierungstaktiken zur digitalen Mündigkeit beizutragen.

Die Teilnahme ist im Eintritt der Ausstellung inbegriffen (5 Euro bzw. 2,50 Euro). Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Um Anmeldung unter info@hmkv.de wird gebeten.

Parallel zeigt der HMKV die Ausstellung Hito Steyerl: Factory of the Sun (Ebene 6, bis zum 28. August).
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