Gemeinsam kreativ: Nähkurse liegen voll im Trend

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Überraschend aber schön… Nähkurse liegen weiterhin voll im Trend und der Grund ist auch relativ einfach: Viele Frauen - und inzwischen auch manche Männer - möchten Dinge wieder selbst herstellen oder aber reparieren können. Das fängt schon damit an, dass eine Naht aufgeplatzt ist, ein Knopf fehlt oder aber die Hose eigentlich perfekt sitzt, aber die Beine zu lang sind. Diese Dinge kann man so oft nicht kaufen, aber man kann lernen, sie selbst anzupassen.

In den vergangenen Jahren war es sehr hipp fertige Dinge zu kaufen - auch dann, wenn Altes eigentlich noch in Ordnung war. Der Konsum zieht und zog die Menschen an, getoppt von viel Werbung, Fashiontrends und den Idealen der Models. Man könnte derzeit aber sagen, dass der Trend eindeutig dahin geht, selbst ein Kleidungsstück, eine Tasche oder eine Tischdecke herzustellen. Und wo sollte das besser gehen als in gemeinschaftlichen Nähkursen?

Der Stoff, aus dem die Träume sind…

Der Spaß an der Nähmaschine ist zurzeit richtig am Aufblühen. Das kann daran liegen, dass es heutzutage unendlich viele, wunderschön bedruckte Stoffe gibt, aus denen sich die feinsten Stücke nähen lassen. Unikate, die in Eigenregie hergestellt werden, hat sonst niemand anderes. Das ist ein Grund mehr, sich mit dem Thema Nähen näher zu beschäftigen. Viele Hobbyschneider bestellen ihr Nähzubehör dabei in speziellen Onlineshops und lassen es sich bequem nach Hause liefern. Der Grund: Es gibt zwar immer mehr Ladengeschäfte die schöne Stoffe anbieten, aber oft ist die Freizeit zu knapp bemessen zum Shoppen oder es gibt keinen Laden in der näheren Umgebung. In größeren Städten gibt es oft richtige "Stoffmärkte", aber auf dem Land ist es oft doch deutlich einfacher, die Stoffe im Internet zu bestellen.

Kreativität auf dem Vormarsch

Viele Hobbyschneider entdecken gerade, dass es unheimlich viel Spaß machen kann, eigene Stücke zu entwerfen oder aber nach fertigen und oft kostenlosen Nähanleitungen aus dem Internet zu nähen. Die Auswahl der Farben, der Stoffe und des Zubehörs macht zufrieden und glücklich, denn so entstehen echte Unikate. Ob für sich selbst, zum Verschenken oder gar zum Verkaufen - nähen macht einfach Spaß. Es fördert die Konzentration, die Kreativität und es ist zudem entspannend, da es eine eher ruhige Beschäftigung bietet und jeder Hobbyschneider entdeckt, dass die Abende auch anders und sinnvoller genutzt werden können, als bloß vor dem Fernseher zu sitzen. Etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen macht Spaß und steigert die allgemeine Motivation.

Aber Nähen muss kein Hobby sein, welchem man alleine im stillen Kämmchen nachgeht. Eine spannende Alternative sind hier die bereits erwähnten Nähkurse. In Nähkursen, wie sie u.a. von der Volkshochschule Dortmund angeboten werden, wird neben dem Schneidern vor allem viel gelacht und viel Spaß gehabt, sodass die Gemeinschaft natürlich im Vordergrund steht. In einem Zeitalter der vielen Medien, der Hektik und der Leistungsgesellschaft ist das Nähen in einer Gruppe eine Tätigkeit, bei der die Gedanken mal frei und kreativ sein können und trotzdem die Gemeinschaft im Mittelpunkt steht.

Die Haptik, die alles verändert

Beim Nähen wird ein Sinn angesprochen, den wir heute viel zu wenig nutzen: die Haptik bzw. den Tastsinn, denn beim Nähen werden Finger und Hände sowie die Feinmotorik gleichermaßen gebraucht. So werden Unebenheiten und Nähte erfühlt, ebenso wie die Oberflächen der Stoffe und das Rattern der Nähmaschine. Der Tastsinn wird beim Nähen gefordert und gefördert und steht hier ganz im Vordergrund. Dies ist für viele Menschen, die mit dem Nähen beginnen oft eine ganz neue Erfahrung, die gut tun kann. Unterm Strich kann man sagen, dass Nähen Spaß macht und in einer Gruppe von Gleichgesinnten gleich doppelt so viel Freude bringt - auch und besonders für Anfänger. Schon mal ausprobiert?
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