Guter Start für Kita

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Aus dem Stand gut angenommen wird der neue Kindergarten, der in der Trägerschaft des Kinderschtzbundes an der Yorckstraße neu gebaut wurde. Fast alle Plätze sind bereits besetzt. (Foto: Schmitz)
 
Martina Furlan (3.v.l.) ist die Geschäftsführerin des Dortmunder Kinderschutzbundes (Foto: Archiv)

An der Kita in der Yorckstraße ist alles neu: Nicht nur das Gebäude, sondern auch das Konzept.

Ein Neuheit für Dortmund ist die Trägerschaft des Kinderschutzbundes für das neue Haus: „Wir haben sehr gern die Trägerschaft übernommen“ sagt der Vorsitzende der Dortmunder Kinderschutzbundes, Dr. Matthias Albrecht. „Hier in Dortmund ist das ein Novum, in anderen Städten ist der Kinderschutzbund schon ein langjährig erfahrener Träger“.

Jetzt wurde das Haus an der Yorckstraße, das der Kinderschutzbund als Träger mit der Dogewo21 als Investor realisiert hat, eröffnet. Die Einrichtung bietet Platz für 105 Kinder, doavon 26 Plätze für unter Dreijährige. In diesem Bereich ist der Kindergarten bereits ausgebucht, in den anderen gruppen sind noch einge wenige Plätze frei. Leiterin Michaela Engels: "Wir hätten nicht gedacht, dass die Plätze so schnell belegt werden. Es lohnt sich aber durchaus nachzufragen, wenn Eltern noch Bedarf haben."

Ein 18-köpfiges Team betreut die sechs Gruppen. Michaela Engel ist stolz auf ihr engagiertes Team: "Alle arbeiten mit Spaß und großem Engagement, denn es ist eine tolle Chance, eine neue Einrichtung von Anfang an mit aufzubauen und zu gestalten."

Der Kinderschutzbund in Dortmund setzt schon lange auf Prävention und Unterstützungsangebote in der frühen Kindheit. „Mit unserer Babysprechstunde, den Gruppenangeboten für Eltern mit Kleinkindern und unserem Team ehrenamtlicher Familienpaten haben wir eine Palette erprobter Angebote, die wir gern mit unserer neuen Einrichtung vernetzen wollen“ so Martina Furlan, Geschäftsführerin des Vereins.
„Wir möchten die Einrichtung zu einem Haus machen, in dem sich Kinder und Eltern wohl und sicher fühlen und die Unterstützung bekommen, die sie brauchen“.

Die neue Kita Yorkstraße ist behindertengerecht und mit Fahrstühlen ausgestattet. Zum Toben gibt es einen Turnraum. Zu den Öffnungszeiten, die gerade in Dortmund zur Zeit diskutiert werden, sagt Martina Furlan: "Die Öffnungszeiten orientieren sich erst mal ganz klassisch an den finanziellen Möglichkeiten, die KiBiz uns gibt: wir haben in der Startphase die Öffnungszeiten von montags bis donnerstags von 7 bis 16.30 Uhr, freitags von 7 bis 14 Uhr. festgelegt. Es wird sich zeigen, ob das den Bedürfnissen der Eltern entspricht."

Schwerpunkte der Kita sind neben den Bildungsbereichen der Bildungsvereinbarung NRW Sprachbildung und Förderung im Alltag, Bewegung, Interkulturelle Kompetenzen und Inklusion.
Anmeldungen nimmt die Kita unter  99 36 77 20 oder per E-Mail an kita@dksb-do.de entgegen.

Die Geschäftsführerin des Dortmunder Kinderschutzbundes, Martina Furlan, beantwortete drei Fragen zum Thema:

Was unterscheidet die Kita des Kinderschutzbundes von anderen?

"Als Kinderschutzbund halten wir viele Beratungsangebote schon vor und können sie für die Eltern der Einrichtung von Anfang an zur Verfügung stellen. Welches „besondere“ Profil die Einrichtung dann mal haben wird, hängt auch von den Ideen und Möglichkeiten der Mitarbeiterinnen und den Wünschen und Bedürfnissen der Eltern vor Ort ab. Wir gehen nicht mit einem fertigen Konzept an den Start, sondern wollen uns bewusst Zeit nehmen, zu verstehen was „unsere“ Eltern und Kinder brauchen.."


Was planen Sie in der Nordstadt-Kita vor dem Hintergrund der speziellen Lage?

"Sprache und Bewegung werden aufgrund des Sozialraums sicher ein wichtiger Schwerpunkt sein. Wir sehen die Vielfalt der Menschen im Hafenviertel als Chance und nicht als 'Risikofaktor'."

Wird die Kita auch ein Familienzentrumwerden, welche Angebote gibt es?


"In der Regel müssen sich die Kitas, die Familienzentrum werden wollen, entsprechende Angebote erst zusammen suchen. Es wird eine regelmäßige Beratung vor Ort stattfinden, Elternkurse und thematische Angebote sind ebenfalls geplant. Und dann wird sich zeigen, was Eltern und Kinder benötigen. Wie gesagt: wir gehen nicht mit einem fertigen Konzept, sondern mit der Idee daran, die Familien an der Entwicklung zu beteiligen. Wir sind selber gespannt, wie sich ein lebendiges Miteinander entwickelt und was die nächsten Jahre an Entwicklung bringen werden. Innerhalb des Verbandes gibt es langjährige Erfahrungen in der Gestaltung von Kindertageseinrichtungen. Das wird uns bei der konzeptionellen Arbeit zu gute kommen."
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