Judgendberufshaus in der Agentur für Arbeit

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Freuten sich über die Eröffnung des Jugendberufshaus im Arbeitsamt.: (v.l.): die beiden Jugendlichen Lisa und Alvin, Schuldezerninetin DanielaSchneckenburger, Friedhelm Sohn, die Chefin der Arbeitsagentur Astrid Neese sowie Heike Bettermann, Leiterin des Bereichs Markt und Integration des Jobcenters. (Foto: Schmitz)
Dortmund: Agentur für Arbeit |

Unterstützung aus „einer Hand“ gibt es jetzt an der Steinstraße. unter einem Dach hilft das Jugendberufshaus Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Übergang von der Schule in das Berufsleben.

Daniela Schneckenburger, Dezernentin für Schule, Jugend und Familie, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Dortmund, Astrid Neese, und die Leiterin des Bereichs Markt und Integration des Jobcenters Dortmund, Heike Bettermann, eröffneten jetzt feierlich das Jugendberufshaus. Betrieben wird es in Kooperation von Jobcenter, Agentur für Arbeit und der Stadt.

Im Jugendberufshaus bieten das Jobcenter, die Agentur für Arbeit und das Jugendamt gemeinsame Dienstleistungen zur beruflichen Integration junger Menschen an. Ziel ist, keine Jugendlichen auf dem Weg in das Berufsleben aus dem Auge zu verlieren. Dazu gehören: Orientierung und Beratung zu Beruf und Studium, Ausbildungsstellenvermittlung, Sozialarbeit aber auch das Fallmanagement und die Leistungssachbearbeitung.

Diese und weitere Angebote der Partner werden im Jugendberufshaus verzahnt, um Schülern und jungen Menschen unter 25 Jahren ein individuell abgestimmtes Unterstützungsangebot beim Übergang in das Berufsleben zu bieten. Dabei ist die enge Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Schule ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeit.

Unter einem Dach können die beteiligten Institutionen gemeinsam und abgestimmt arbeiten und in jedem Einzelfall schnell und unkompliziert reagieren. Für den jungen Menschen gibt es keine Hürden. Das einheitliche Erscheinigungsbild vermittelt erkennbar den Eindruck der Hilfe aus einer Hand. Die Hemmschwelle beim Zutritt zu Behörden soll beseitigt werden. So wurde auf die jugendgerechte räumliche Gestaltung besonderer Wert gelegt.

In einer Projektarbeit konnten Ideen und Entwürfe von Jugendlichen bei der Gestaltung umgesetzt werden – und sie haben auch selber mit Hand angelegt. Es war für die jungen Teilnehmer von Maßnahmen der Jugendberufshilfe, des Werkhofes, der dobeq und GrünBau eine besondere Erfahrung.

„Das ist ein guter Tag für alle jungen Menschen in unserer Stadt, die zur Zeit noch ohne berufliche Perspektive sind“, sagte Daniela Schneckenburgerbei der Eröffnung. In Dortmund habe man zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit schon immer gemeinsam an einem Strang gezogen. Das neue Jugendberufshaus greife diese gute und bewährte Tradition auf, indem Arbeitsagentur, Jobcenter und Jugendamt in einer Beratungsstelle eng zusammen arbeiten.

„Mit der Eröffnung des Jugendberufshauses gehen wir einen wichtigen Schritt, um die Jugendarbeitslosigkeit weiter zu verringern. Hier können wir die präventive Arbeit deutlich wirkungsvoller gestalten. Dabei hilft auch unser modernisiertes Berufsinformationszentrum. Unser langfristiges Ziel ist es, dass Jugenarbeitslosigkeit erst gar nicht eintritt“, sagt Agenturchefin Astrid Neese.

„Mit dem Jugendberufshaus bieten wir allen jungen Dortmundern die besten Voraussetzungen, ihren Weg in Ausbildung, Beruf und Studium zu finden. In unserem Haus haben wir vor kurzem mit dem Integration Point eine ebenfalls gemeinsame Anlaufstelle für Menschen geschaffen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind, und bei sicherer Bleiberechtsperspektive ihren Weg über Arbeit in gesellschaftliche Integration finden sollen. In der Zusammenarbeit mit dem Jugendberufshaus erreichen wir so auch unmittelbar die Kinder aller neuen Bürger“, so Neese weiter.

„Frühzeitige Fallbesprechungen bei Jugendlichen im Übergang aus der Jugendhilfe in die anderen Rechtskreise können gerade bei großem Unterstützungsbedarf eine kontinuierliche Förderung mit nahtlosen Übergängen sicherstellen“ sagt Heike Bettermann. „Durch die Angebote können insbesondere diejenigen, die den Kontakt zum bestehenden Hilfesystem verloren haben, zurückgeholt werden und erhalten somit eine neue Chance, erfolgreich in Ausbildung und Beruf integriert zu werden.“
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