Mit der Datenbrille durchs Rechenzentrum

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Geschäftsführer Jörg Figura, Marketing-Leiter Markus Isenburg (l.) und Marketing-Mitarbeiterin Julia Brockmeyer präsentierten die neue VR-Tour. (Foto: Klinke)

Noch ist es nicht fertig, das neue Rechenzentrum von DOKOM21.

Dennoch kann man es bereits betreten und Serverräume, Kalt- sowie Warmgänge begutachten – und zwar virtuell. Möglich macht dies eine aufwändig programmierte VR-Tour. „VR steht für ‚Virtuelle Realität’.

Setzt man eine entsprechende Datenbrille auf, kann man sich virtuell durch das Gebäude bewegen. Dazu haben wir das gesamte Rechenzentrum – so wie es einmal aussehen wird – bis ins kleinste Detail digital nachbauen lassen“, berichtet Jörg Figura, Geschäftsführer von DOKOM21. Damit zählt DOKOM21 zu den wenigen Unternehmen in Dortmund, die diese Zukunftstechnologie bereits einsetzen.


EDV wird ausgelagert

Immer mehr Unternehmen lagern ihre EDV aus Sicherheitsgründen in externe Rechenzentren aus, die Nachfrage nach freien Kapazitäten steigt kontinuierlich. „Mit der VR-Tour können sich Unternehmer und IT-Leiter vom DOKOM21-Rechenzentrum und den modernsten Einrichtungen zu Klimatisierung und Energieversorgung ein realistisches Bild machen, ohne dass sie ihr Büro verlassen müssen“, so Marketingleiter Markus Isenburg. „Virtuelle Realität wird in ein paar Jahren gar nicht mehr wegzudenken sein. Diese Technologie hat ein riesiges Potential, nicht nur für die Spieleindustrie, sondern auch für Vertrieb und Marketing.“

Insgesamt 15.000 Unternehmen aus der Region haben die VR-Besichtigung durch das fünfte DOKOM21-Rechenzentrum auf dem Postweg bekommen. Erhalten haben die Empfänger ein so genanntes Card-Board: Eine Halterung, die mit Hilfe des Smartphones zu einer Virtual-Reality-Brille wird. Wer den QR-Code mit dem Handy einscannt, kann sich innerhalb von Sekunden im virtuellen Rechenzentrum umschauen. Zu finden ist die Tour aber auch unter www.dokom21.de/vr. Dort ist sie ganz ohne virtuelle Brille verfügbar.

Investition von zehn Millionen

Das neue Rechenzentrum mit 2.600 Quadratmetern Fläche entsteht in Huckarde und wird mit hochmoderner Technik ausgestattet sein. Dazu investiert der Telekommunikationsdienstleister rund zehn Millionen Euro. „Wir nehmen unseren Kunden das sichere Aufbewahren ihrer hochsensiblen Hardware inklusive der dort abgelegten Daten ab, plus Rund-um-die-Uhr-Service“, fasst Figura die wesentlichen Vorteile eines Rechenzentrums zusammen.

Namhafte Unternehmen wie Materna, der Volkswohlbund, der Haushaltswarenhersteller Leifheit sowie mehrere international tätige Unternehmen zählen heute schon zu den Kunden von DOKOM21. Der Bau des neuen Rechenzentrums ist die summarisch größte Investition in der Geschichte des Dortmunder Telekommunikationsdienstleisters – jedoch eine, die sich in jedem Falle rechnet, ist sich Jörg Figura sicher: „Das Betreiben von Rechenzentren ist ein absoluter Wachstumsmarkt. Deshalb investieren wir nicht nur in die Erweiterung unserer Flächen, sondern auch mit der VR-Tour in innovative Maßnahmen diese entsprechend zu vermarkten.“
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