Schilder weisen Rettern den Weg

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In Waldgebieten oder Parkanalgen ist die genaue Ortung von Verletzten oder Unfallopfern kaum möglich. Bisher wurden im Stadtgebiet schon 53 Rettungspunkte eingerichtet. Das sind kleine Tafeln, auf denen eine dreistellige Zahl in gelber Schrift zu lesen ist.

An diesen Tafeln können sich die Rettungskräfte bei ihrer Suche nach dem Opfer orientieren, denn gerade bei einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall kann jeder Minute zählen.

Der Westfalenpark ist schon flächendeckend mit den Täfelchen ausgestattet, auch die Mountainbike-Strecke in Deusen und der Rundweg um den Phoenix-See sind schon erfasst. Auch verschiedene Waldgebiete wie der Grävingholz, Süggel, der Kurler Busch, Am Zuschlag und der Aplerbecker Wald wurden schon beschildert.

Die Metallschilder sind in rund drei Metern Höhe zum Beispiel an Bäumen oder Laternenmasten festgeschraubt. Diese Orientierungspunkte sind im Einsatzleitrechner als Objektpunkte mit gesonderter Anfahrtsbeschreibung hinterlegt.

Seit ihrer Einrichtung haben sich die Rettungspunkte schon in mehreren Fällen bewährt, das heißt, die Notrufe konnten sich auf die Notfallbeschilderung berufen.

Dieter Siegmund von Seniorenbeirat hat nun den Antrag gestellt, das gesamte Stadtgebiet flächendeckend mit den Rettungspunkten auszustatten. Wegen der großen Fläche und der damit verbundenen Unübersichtlichkeit könnte besonders der Rahmer Wald als Modellgelände dienen.

Die Mitglieder des Seniorenbeirats sind bereit, sich an Begehungen zu beteiligen, um geeignete Stellen für Rettungspunkte zu finden.
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