Teamwork lernen

Anzeige
DEW21-Geschäftsführer Manfred Kossack (l.) und Klaus Burkholz, Leiter des Jugendamtes (r.), sowie Gruundschüler bei der symbolischen Scheckübergabe durch DEW21. (Foto: DEW21)

Wie kann ein Team zusammenarbeiten? Das lernen Grundschüler derzeit an ihren Schulen - mit Unterstützung der DEW21.

Mit Teamwork die bestenund tragfähigen Lösungen finden: Die Drittklässler der Winfried Grundschulestärken dabei nicht nur Teamgeist, sondern auch das Selbstvertrauen. Bei ihren Übungen stehen sie geschlossen zusammen und spielen sich „perfekt den Ball zu“, zum Beispiel beim Balltransport mit Hilfe großer Tücher. Die Übung ist Teil des sozialen Kompetenztrainings „Hilfe, bevor es brennt!“

Zweieinhalb Monate in jeweils zwei wöchentlichen Unterrichtsstunden nehmen die Grundschüler an diesem speziell entwickelten spielpädagogischen Programm teil, das vonProjekttrainern in Zusammenarbeit mit Lehrkräften durchgeführt wird.

Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) unterstützt das städtischeProjekt auch in diesem Schuljahr mit 30 000 Euro. „Soziales Miteinander und Gemeinschaftssinn sind in allen gesellschaftlichen Bereichen wichtig. Bei „Hilfe, bevor es brennt!“ lernen Kindern und Jugendliche bereits von klein auf, solidarisch miteinander umzugehen, sich gegenseitig zu helfen und Konflikte gewaltfrei zu lösen“, betont Manfred Kossack, DEW21-Geschäftsführer, bei der symbolischen Scheckübergabe. „Das macht für uns den besonderen Wert des integrativen Projektes aus, das auch Fragestellungen der Inklusion mit einbezieht."

Wie wichtig dies ist, erklärtKlaus Burkholz, Leiter des Dortmunder Jugendamtes: „In den Schulklassen befinden sich Kinder, deren Eltern zugewandert sind, und Kinder mit besonderem Förderungsbedarf, die im Rahmen der Inklusion in den Regelklassen unterrichtet werden. Dies fordert von allen Kindern ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und gegenseitigem Respekt, die wir in diesem Projekt optimal entwickeln können. Wir haben damit in Dortmund ein langjähriges Erfolgsmodell auf den Weg gebracht.“

Seit 1998 ist das Projekt bei den Schulen sehr gefragt.Bereits zwei Drittel der Grundschulen und auch einige weiterführende Schulen haben seitdem daran teilgenommen - viele davon sogar mehrfach. Die achtjährige DEW21-Unterstützung machte möglich, dass sich bereits über 5000 Kinder aus allen Stadtbezirken beteiligen konnten.

Auch das Schuljahr 2014/2015macht da keine Ausnahme, denn schon jetzt haben sich wieder 15 Schulen mit 30 weiteren Schulklassen angemeldet.
Das Projekt wird gemeinsam vom Psychologischen Beratungsdienst des Jugendamtes und dem Verein „Hilfe, bevor es brennt! e.V.“ durchgeführt. Unterstützende Angebote bieten auch die zwölf Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.