Vermüllungssyndrom ist keine Krankheit

Am 3. Februar war Dr. Thomas Lenders, ärztlicher Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes Dortmund, Gast im Psychoseseminar. Begleitet wurde er von Ralf Bispink, der unter anderem seit vielen Jahren die Angehörigengruppe des Sozialpsychiatrischen Dienstes Dortmund leitet und Johanna Kuster, die ihre Bachelorarbeit
„Wenn Wohnungen unbewohnbar werden“
vorstellte.

Das Problem nimmt gefühlt in den letzten Jahren zu, berichteten unsere Gäste. Möglicherweise liegt es an der Zunahme der Einpersonenhaushalte und der dadurch fehlenden sozialen Kontrolle. Wichtig ist, die Ursachen zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Verbirgt sich hinter der Vermüllung eine Suchterkrankung, eine Depression oder Schizophrenie oder geistige Behinderung? Jede Diagnosegruppe benötigt verschiedene Unterstützung. „Wenn die Sucht nicht behandelt wird, brauch ich auch nicht zu fegen.“, verdeutlichte dies Dr. Lenders.

Der Bericht zur Untersuchung des Phänomens ist auf der Internetseite des Gesundheitsamtes Dortmund abrufbar:
www.dortmund.de/media/p/gesundheitsamt_6/pdf_3/psychatrie_und_sucht_1/Wenn_Wohnungen_unbewohnbar_werden.pdf

Veranstalter des Psychoseseminars ist die Gesellschaft für seelische Gesundheit (GSG).
Die aktuellen Termine können auf derHomepage der GSG eingesehen werden.

Das Psychoseseminar findet üblicherweise am ersten Mittwoch eines jeden Monats im Reinoldinum, Schwanenwall 34, Dortmund Mitte, von 18 Uhr bis 20 Uhr statt.
Ansprechpartnerinnen sind die Vorsitzende der GSG Heike Stechert (0160-97657683) sowie deren Stellvertreterin Sigrid Meyer (0231 94833836).

Autor:

Sylvia Spiegel aus Dortmund-City

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