Damen der SG Dortmund Deutsche Meisterinnen in der 4x100 m Freistilstaffel

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vl. Alina Weber, Kerstin Lange, Denise Gruhn und Hannah Freiwald
Berlin: SSE Europa Schwimmhalle | Nachdem der 1. Wettkampftag der 126. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen aus Dortmunder Sicht gut gelaufen war, standen am 2. Tag neben der 4 x 100 m Freistilstaffel der Damen, die Sprintstrecken über 50 m in allen vier Lagen und die 400 m Freistil auf dem Programm.

An Spannung kaum zu überbieten war der Zweikampf bei der 4 x 100 m Freistilstaffel der Damen zwischen der SG Dortmund und den Damen der TV Hohenbrunn-Riemerlingen. Um 18/100stel von den Münchener Damen geschlagen, waren die SG Damen ganz kurz tief enttäuscht, den Zweikampf verloren zu haben. Doch nach dem Blick auf die Anzeigetafel freuten sich die Schwimmerinnen umso mehr. „Deutsche Meisterinnen SG Dortmund“, stand dort mit großen Lettern. Die Staffel aus München wurde disqualifiziert. Freudestrahlend lagen sich Kerstin Lange, Alina Weber, Denise Gruhn und Hannah Freiwald in den Armen. Und die Endzeit von 3:49,13 min zeigte, dass alle Schwimmerinnen super Einzelzeiten geschwommen hatten.

Für Denise Gruhn ist der Gewinn der Gold- und Silbermedaille in den Staffeln ein toller Beweis ihrer Leistungsfähigkeit, da es am Vormittag über die 400 m Freistil nicht so gut lief wie erhofft.

Erneut war es auch am Vormittag wieder Hannah Freiwald (FS98), die positiv auf sich aufmerksam machte. Über die 400 m Freistil schwamm sie bereits im Vorlauf eine neue Bestzeit in 4:20,56 min und qualifizierte sich für das B-Finale. Hier lieferte sie, noch ganz unter dem Eindruck des Gewinns der Goldmedaille stehend, eine solide Leistung als 10. in der Zeit von 4:30,76 min ab.

Nachwuchstalent Merle Goepfert hatte sich zur DM 2014 unter den 20 besten Athletinnen in der Gesamtwertung beider EYOF-Jahrgänge (bei den Mädchen Jahrgang 2000/2001) in der DSV-Bestenliste über 50 m Brust qualifizieren. Die ausgeschriebenen Jahrgänge werden in einer Wertung zusammengefasst. Auf Basis der Ergebnisse der DM 2014, sowie eines Überprüfungswettkampfes und der Ergebnisse der DJaM, können sich die jungen Schwimmer für das European Youth Olympic Festival im August in Nanjing/China qualifizieren. Im Vorlauf knapp über Bestzeit schwimmend (0:35,10 min) konnte sie sich für das EYOF-Finale am Nachmittag qualifizieren. „Ich war ganz schön aufgeregt“, gestand sie nach dem Rennen, dass sie bravourös in 0:35,42 min als 10. Platzierte beendete.

Mit Saisonbestzeit in 0:34,10 min schlug Jacqueline Daszkiewicz über 50 m Brust an und freut sich nun auf die kommenden Tage, wenn dann die 100 m und 200 m Brust für sie auf dem Programm stehen. Weitere gute Ergebnisse der Schwimmer der SG Dortmund: Raissa Schreiber schwamm Bestzeit über 400 m Freistil in 4:36,75.
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Uwe Weckelmann aus Dortmund-City | 02.05.2014 | 20:06  
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