DSW21: "Schwarzfahren" für den Pokal-Sieg

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Mit diesen T-Shirts soll es endlich klappen: Carsten Cramer (BVB), Rolf Reus (DSW21) und Detlef Surke (Teamleiter und Fahrer bei DSW21). (Foto: Schütze)
Schwarzfahren in Bus und Bahn - was im Normalfall eine teure Angelegenheit ist, soll am Pokalwochenende den Sieg des BVB sichern. Denn die DSW21-Fahrer sind diesmal am Pokalwochenende nicht in gelben, sondern in schwarzen Finaltrikots unterwegs. Das brachte auch 2012 schon Glück.

Flagge zeigen für den BVB: Etwa 450 Bus- und Bahnfahrer werden am Pokalwochenende am Steuer sitzen und die Fahrgäste u.a. zu den Public Viewings in die Innenstadt bringen. Viele davon werden dann den oberen Teil ihrer Dienstkleidung gegen ein schwarzes Endspiel-Shirt mit dem Aufdruck »Immer wieder BVB – Pokalfinale 2017« tauschen.

Carsten Cramer (Direktor Marketing BVB) überreichte DSW21 die Shirts am Betriebshof in Dorstfeld. Da die gelben Final-Shirts der letzten Jahre dem BVB bekanntlich kein Glück gebracht haben, hatten Rolf Reus (Leiter Zentrale Dienste DSW21) und Uwe Reckermann (Leiter DSW21-Straßenbahn-Fahrbetrieb) angeregt, dieses Mal wieder ein schwarzes Shirt zu nehmen. Denn mit dieser Farbe gewann der BVB 2012 schließlich das Pokalfinale. Eine Idee, die der Verein gerne aufgriff.
Zwar ist kein Fahrer verpflichtet, das Endspiel-Shirt zu tragen, doch wie in den vergangenen Jahren wollen fast alle mitmachen, zumal es auch im Fahrdienst viele glühende BVB-Fans gibt. „Unsere Fahrer haben sofort nach dem Einzug ins Finale gefragt, ob sie wieder in Schwarz-Gelb fahren können“, meint Rolf Reus. „Das ist natürlich völlig freiwillig. Allerdings ist es nicht erlaubt, Trikots oder Shirts anderer Vereine zu tragen...“

Es ist nach 2008, 2012, 2014, 2015 und 2016 übrigens das sechste Mal, dass sich DSW21-Mitarbeiter auf diese Weise für den BVB ins Zeug legen und der Verein die Kosten für die schwarzgelbe Ausstattung übernimmt. „Wir freuen uns über diese Geste des BVB, mit denen wir bei unseren Fahrgästen Flagge zeigen können. Sie ist aber auch ein schönes Dankeschön an unsere Fahrer, die an diesem Wochenende arbeiten, an dem andere feiern können“, ergänzt Uwe Reckermann.
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