Immer mehr Senioren im Sport

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Verschiedene Tanzkurse für Senioren haben jetzt im Wilhelm Hansmann Haus an der Märkischen Straße begonnen. Neben der Rhythmischen Tanzgymnastik können Fitgebliebene zum Beispiel Steptanz lernen. Auch einen neuen Kursus mit deutschen und internationalen Gruppentänzen bietet die Begegnungsstätte an. Interessierte können zum Schnuppern mittanzen. Weitere Infos unter www.whh.dortmund.de oder Tel: 0231- 5023357. (Foto: Schmitz)

210 000 Mitglieder in 520 Dortmunder Vereinen zeigen, dass der Trend zum Sport geht. Immer mehr Menschen bewegen sich. Und unter ihnen immer mehr Senioren, die Hilflosigkeit entgegen wirken wollen.

von Anne Buerbaum
Veronique Wolter kennt den Trend. Sie ist beim StadtSportBund Projektleiterin von „Bewegt älter werden in NRW. Ind er Altersgruppe „61+“ gehörten den Vereinen 14 600 Männer und 10 400 Frauen an.
Nach Fitness organisierten sich die verschiedenen Altersgruppen im Sport, zeigen Zahlen. 50-,60- oder 70-Jährige sind Zielgruppen für sportliche Angebote, aber oft gebe es bei den Hochaltrigen auch so fitte Teilnehmer, dass sie mit 30-Jährigen trainierten, weiß Veronique Wolter. „Und es ist ein wachsendes Feld“, sagt sie.

Vereine erkennen dem Bedarf

Vereine erkannten zunehmend mehr, dass hier etwas getan werden müsse. Sportartspezifische Angebote und Breitensport gebe es, beschreibt Veronique Wolter. Die Altherren-Mannschaften gehörten zu der einen Gruppe, gymnastische Bewegung und Fitness zur anderen. Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit würden im wesentlichen trainiert.

Lange fit bleiben motiviert

„So lange wie möglich fit zu bleiben motiviert die Menschen“, sagt sie.
Ausdauer werde gern in Lauftreffs und beim Walking trainiert. Und Boule sei ein neues Lieblingsspiel geworden. Schwimmen und Wassergymnastik gehörten zu beliebten Sportarten der Senioren. Viele Vereine machten hier Angebote, aber auch daran nehmen die 30-Jährigen gern teil.
Gesundheitssport ist ein weiteres Thema. Präventiv wollen Senioren sich bewegen, gehen in Fitness-Clubs und Kurse.

Lebenslanges Sporttreiben

Reha-Maßnahmen fingen inzwischen auch die Vereine auf, sagt die Sprecherin in deren Dachverband. Herzsportgruppen etwa bildeten sich in Vereinen. „Lebenslanges Sporttreiben wäre schon gut“, sagt Veronique Wolter und sieht da auch die Herausforderungen an die älter werdende Gesellschaft. Die therapeutische Wirkung dürfe man nicht außer acht lassen. Selbst der Sport bei Demenz trüge dazu bei, dass Betroffene so lange wie möglich im Umfeld bleiben könnten.
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Gabriele Bach aus Witten | 30.09.2014 | 21:40  
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