Kleinschüler: 2. Teil – letztes Derby in Duisburg

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  Dortmund: Eisstadion Strobelallee | Kleinschüler: 2. Teil – letztes Derby in Duisburg

Gleich heute Morgen hieß es erneut zu früher Stunde für die Kleinschüler: „Alle Mann aufstehen und um 7:45 Uhr auf dem Eis antreten!“.
Heute ging es um weit mehr als „nur“ ein weiteres Spiel. Es ging nach Duisburg zum direkten Konkurrenten. Zwar konnten die Eisadler in der Vergangenheit schon einen Sieg verzeichnen, doch bei den weiteren Begegnungen ging es über ein Unentschieden nicht hinaus. Dementsprechend gespannt war man auf das Spiel. Gleich in den ersten Minuten legten die Dortmunder mit vereinten Kräften los und gingen daher auch verdient durch einen Alleingang von Pauline Gruchot in Führung.
Man merkte, dass die Duisburger das nicht auf sich sitzen lassen wollten. Diese mobilisierten alle Kräfte und rückten immer wieder in Richtung Dortmunder Drittel vor. Aber Dortmund stand kompakt und fing jeden der Füchse ab bevor es gefährlich werden konnte. Zusätzlich wurde durch ein gelungenes Passspiel von Julian Herbold auf Philippe Cebrian die Führung auf 0:2 weiter ausgebaut. Auf den Tribünen wurde es vermehrt lauter, denn die Fans der ersten Mannschaft (auf dem Weg zum Auswärtsspiel) feuerten plötzlich die Füchse mit Trommeln und Rufen an. Doch die mitgereisten Dortmunder Fans gaben alles und hielten ebenso lautstark zu ihrer Mannschaft. Auf dem Feld ging es hoch her, die Kleinschüler liefen vom Dortmunder Tor zum Duisburger Tor und umgekehrt. Und konnte sich doch ein Duisburger durch die Reihen mogeln, scheiterte er spätestens an Anahit Gazarian, die als starker Rückhalt der Eisadler im Tor stand. Und so stand es zur Pause weiterhin 0:2.
Das 2. Drittel war kaum angepfiffen, da musste Dortmund durch eine unnötige Strafe in Unterzahl weiterspielen. Dies führte prompt dazu, dass Duisburg zum Anschlusstreffer kommen konnte. Der Vorsprung betrug jetzt noch 1 Tor und das Spiel wurde merklich hitziger. Dortmund gab nicht nach und machte weiter Druck. Gefühlte fünf Minuten wurden Schüsse auf das Duisburger Tor abgefeuert. Konnte deren Torwart zunächst noch standhalten, zappelte am Ende aber doch der Puck im Tor der Füchse. Zwar kam kurz darauf auch Duisburg nicht um eine Strafe herum, das folgende Überzahlspiel konnten die Dortmunder aber nicht ausnutzen. So stand es zur Drittelpause 1:3.
Beide Teams waren im letzten Drittel voll motiviert. Die Fans beider Lager unterstützten Ihre Mannschaften. Wobei die Dortmunder eindeutig den längeren Atem hatten. Derart beflügelt gelang sogar in Unterzahl nach einer schönen Kombination von Philippe Cebrian auf Pauline Gruchot das 1:4. Und weil es so schön war, legten die Eisadler gleich in Unterzahl noch eins nach; diesmal nach einer Vorlage von Hendrik Baldauf und Pauline Gruchot auf Philippe Cebrian. Beim Stand von 5:1 war der Sieg nicht mehr in Gefahr. Duisburg kämpfte trotzdem weiter und wurde abermals in letzter Instanz von Anahit Gazarian gebremst. Die letzten Minuten gingen unter lauten Anfeuerungen der gesamten Dortmunder Bank und der Fans wie im Flug um. Mittunter netzte Mika Backszat ein weiteres Mal ein. Der Endstand von 1:6 war der Hammer. Einen Sieg haben wir uns insgeheim gewünscht und den Jungadlern wirklich gegönnt, aber dass der diesmal so deutlich ausfällt, hätte keiner Gedacht. Auch der Trainer Andreas Gruchot war nach dem Schlusspfiff sichtlich stolz auf seine Kleinschüler. Was für ein schöner Sonntag, nicht nur die Sonne hat gestrahlt!

Mannschaft:
Anahit Gazarian (T), Leander Freund (T), Tim Luca Doleschel, Moritz Berghüser, Pascal Klimkiewicz, Nic Janz, Nikita Morasch, Julian Herbold (-/1), Daniel Geiger, Philippe Cebrian (2/1), Hendrik Ernst Baldauf (-/1), Gregor Markus, Artur Will, Till König, Pauline Gruchot (3/2), Mika Tom Backszat (1/-)

Trainer:
Andreas Gruchot

Strafminuten:
Dortmund 6 + 10 (Baldauf) – Duisburg 2
2
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