Kleinschüler: Doppelwochenende – 1. Teil im Adlerhorst

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Dortmund: Eisstadion Strobelallee | Heute kam Wiehl zu Gast nach Dortmund. Etwas gespannt wurden die aufgestellten Spieler beäugt. Wohl wissend, dass das letzte Spiel gegen Wiehl nicht zu den Sternstunden der Eisadler gehörte. Dort sind sie deutlich unter ihren Möglichkeiten geblieben. Auch ging es in den ersten Minuten nur zögerlich los. Das Spiel zeichnete sich durch viel Gestocher aus. Alle Reihen der Kleinschüler taten sich schwer und hatten doch mehr mit der Abwehr zu tun, als dass sie selber agieren konnten. Erst in der 7. Minute konnte durch Philippe Cebrian (Vorlage von Pascal Klimkiewicz) der Führungstreffer erzielt werden. Gleich danach wurde durch eine schöne rechts, links Kombination vor dem Tor durch das Trio Mika Backszat, Pauline Gruchot und Philippe Cebrian weiter erhöht. Nach einiger Zeit und wenig Zielstrebigem erhöhte Mika Backszat den Spielstand weiter (Vorlage Philippe Cebrian und Julian Herbold). Mit 3:1 ging es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel wurde es immer ruppiger und auf beiden Seiten mussten Spieler auf die Strafbank. Die Dortmunder schafften es aber nicht, das Überzahlspiel auszunutzen. Einen Ansturm der Wiehler, die gleich mit 3 Spielern Richtung Dortmunder Tor zogen, parierte Leander Freund mit stoischer Ruhe. Auch ging er aus dem anschließenden Tumult vor dem Tor mit kühlem Kopf als Sieger hervor. Was Wiehl kann, können wir auch und so stand Pauline Gruchot völlig frei, als sie den öffnenden Pass für ihr anschließendes Tor erhielt. Jetzt gab es kein Halten mehr. Weiter ging es zum 5:0. Eine kleine Unachtsamkeit und ein unübersichtliches Gerangel vor dem Dortmunder Tor führte zum Anschlusstreffer der Wiehler. Die Antwort kam wenige Sekunden später durch einen Alleingang von Mika Backszat zum 6:1. Mehrere Kombinationen schraubten den Spielstand weiter nach oben, Endstand im 2. Drittel 8:1.
Das letzte Drittel musste leider in Unterzahl gestartet werden. Aber das können die Eisadler auch und so legten sie gleich das nächste Tor nach. Die Wiehler hatten sich kaum am Bullypunkt versammelt, da beförderte Hendrik Baldauf wenig später den Puck erneut in deren Tornetz. Manche Wiehler Spieler konnten sich wohl mit der hohen Niederlage nicht anfreunden und agierten zusehends härter. Die dadurch folgende Strafe wurde dann auch direkt durch die Eisadler genutzt, um den Vorsprung weiter auszubauen. Eigentlich ging es auch nur in eine Richtung – Richtung Tor der Wiehler. Wie zu Beginn des Spiels konnte im Anschluss das Duo Philippe Cebrian und Pascal Klimkiewicz die Scheibe erneut dort unterbringen. Pauline Gruchot legte wenig später mit brachialer Gewalt nach, konnte der Wiehler Torwart den ersten Schuss noch parieren, so zappelte das Hartgummi beim zweiten wuchtigen Schuss von Ihr doch schlussendlich im Tor. Ganze 10 Sekunden später legte sie Mika Backszat zum 14:1 auf. Und weil es so schön war, gab Gregor Markus eine ebenso gute Vorlage zum 15:1. Jetzt fuhr Wiehl die Ellbogen aus und obwohl der Vorsprung schon uneinholbar war, wurden weitere Strafen kassiert. Dem 4:5 Spiel konnten sie sich noch erwehren, bei 3:5 mussten sie aber zu Recht kurz vor Ende noch das letzte Tor hinnehmen. Der Endstand von 16:1 war mehr als verdient und lässt für morgen hoffen. Da steht mit Duisburg der schwerste Konkurrent der Saison in den Startlöchern.

Mannschaft:
Anahit Gazarian (T), Leander Freund (T), Tim Luca Doleschel, Moritz Berghüser, Till Gralak, Pascal Klimkiewicz (-/3), Nic Janz, Julian Herbold (-/1), Philippe Cebrian (6/4), Hendrik Ernst Baldauf (1/1), Lina Koch, Gregor Markus (-/2), Artur Will, Till König, Pauline Gruchot (4/4), Pascal Peter Wala, Mika Tom Backszat (5/2)

Trainer:
Andreas Gruchot

Strafminuten:
Dortmund 4 – Wiehl 8
1
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