Kleinschüler: Start ins Jahr 2015 mit verhaltenem Sieg

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Dortmund: Eisstadion Strobelallee | Nach den festlichen Tagen, die alle mit ihren Familien ausgiebig gefeiert haben, wurde es erstmalig im neuen Jahr wieder ernst. Wiehl reiste mit einer verstärkten Mannschaft in Dortmund an, daher war im Vorfeld nicht klar, auf welchen Gegner die Kleinschüler tatsächlich treffen würden. Die ersten Minuten auf dem Eis fingen dann als ein einziges Chaos an. Es ist schwer zu sagen, ob die lange Spielpause an dem Kuddelmuddel Schuld war oder ob die Kinder den Jahreswechsel zu ausgiebig gefeiert hatten. Besonders die vier Kleinschüler, die als Hochspieler und auf Einladung der Knaben an dem Trainingslager der Eisadlermannschaft in Tschechien teilgenommen haben und erst am Vortag wieder nach Hause gereist sind, hatten noch mit Schlafdefiziten zu kämpfen. Es stand in den Tagen um Sylvester zwar in erster Linie das Eishockeyspiel im Vordergrund, dennoch ging es auch um die Gemeinschaft an sich und da kam der ein oder andere doch auch ohne viel Schlaf aus.
Heute liefen aber alle Dortmunder Kleinschüler wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen auf dem Eis herum. Keine Ordnung, kein System. Bereits in der zweiten Minute wurde es mit einem Gegentreffer bestraft, der weitestgehend ohne große Gegenwehr der Eisadler zustande kam und somit völlig verdient war. Auf dem Feld ging nicht viel zusammen. So dauerte es etwas bis die Jungadler im ersten Drittel ihre Tore bejubeln konnten. Am Ende gingen sie mit einem kleinen Vorsprung in die Drittelpause (Stand: 4:2).
Man sah dem Trainer Andreas Gruchot schon von Weitem an, das er ziemlich unzufrieden mit seiner Mannschaft war. Heute war es einfach wie verhext. Nach ein paar mahnenden Worten in der Kabine ging es wieder aufs Eis. Und tatsächlich wurde es ein wenig besser. Endlich konnte man eine gewisse Ordnung und Passspiele erkennen. Das Ergebnis waren einige gute Kombinationen, die am Ende zu 6 weiteren Toren auf dem Konto der Dortmunder Kleinschüler führten. Die Wiehler Kleinschüler hatten den Eisadlern einfach nichts entgegen zu setzen, daher war der Pausenstand von 10:2 auch durchaus verdient.
Eigentlich hätte es im letzten Drittel so weitergehen sollen. Aber gleich in der zweiten Minute fiel ein weiteres Gegentor und es wurde klar, dass das nicht der Fall sein sollte. Kurz darauf konnte zwar der alte Vorsprung wieder hergestellt werden, aber bis zum Ende waren keine herausragenden Aktionen mehr zu verzeichnen. Mit dem Endstand von 12:3 kann man dennoch zufrieden sein. Es ist aber noch deutlich Luft nach oben vorhanden.

Mannschaft:
Anahit Gazarian (T), Leander Freund (T), Marvin Schulz, Moritz Berghüser, Till Gralak, Pascal Klimkiewicz, Nic Janz, Nikita Morasch, Julian Herbold, Daniel Geiger (-/1), Philippe Cebrian (7/3), Hendrik Ernst Baldauf, Lina Koch, Gregor Markus (1/1), Artur Will, Till König, Pauline Gruchot (2/3), Pascal Peter Wala, Mika Tom Backszat (2/1)

Trainer:
Andreas Gruchot

Strafminuten:
Dortmund 6 – Wiehl 6
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