Mitgliederurkunde für das „Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport“ für den SV Westfalen

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Teilnehmende der Ehrung der Vereine anlässlich der Aufnahme in das "Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport (Foto: Foto: Claudia Pauli)

Kleine Feierstunde im Saal Tremonia des Dortmunder Rathauses: Der TV Wanne 1885 e.V., TuS 06 Dröschede sowie der SV Westfalen Dortmund haben als die ersten drei Vereine die festgelegten Kriterien im „Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport“ komplett erfüllt und dafür am Mittwoch (26. August) jeweils ihre Urkunden als offizielle Bündnismitglieder erhalten.
Der Vorstandsvorsitzende des SSB Dortmund Jörg Rüppel verleiht als ein Kooperationspartner im Pilotprojekt die Mitgliederurkunde für das „Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport“ an die Vereine.

Das im Herbst 2013 gegründete Pilotprojekt setzt sich das anspruchsvolle Ziel, sexualisierter Gewalt im Sport wirksam vorzubeugen und diese zu bekämpfen. Dazu werden maßgeschneiderte Qualitätsstandards zur Prävention und Intervention gemeinsam entwickelt und innerhalb der Vereinsstruktur installiert. An der auf zwei Jahre angelegten Testphase beteiligen sich insgesamt 34 NRW-Sportvereine. Aus Dortmund sind insgesamt vier Vereine im Pilotprojekt aktiv. Neben dem SV Westfalen Dortmund sind auch die Vereine TSC Eintracht Dortmund, DJK Eintracht Scharnhorst und Taekwondo Team Kocer kurz vor der Aufnahme in das Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport. Jörg Rüppel betont: „Präventionsarbeit in Dortmund hat schon seit Jahren insbesondere im Bereich der Qualifizierung einen hohen Stellenwert. Der SSB Dortmund unterstützt als Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe gerne das landesweite Pilotprojekt. Wir freuen uns, dass die Dortmunder Vereine mit voranschreiten.“
Zu den Partnern im Qualitätsbündnis gehören neben dem Landessportbund NRW und dem Sportministerium NRW, der die Maßnahme finanziell fördert, außerdem die Sportjugend NRW, der SSB Köln, der SSB/SJ Dortmund, die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW, der Deutsche Kinderschutzbund NRW sowie die Deutsche Sporthochschule Köln als wissenschaftliche Begleitung.
Mona Küppers, Sprecherin der Frauen im Landessportbund NRW e.V, erklärte: „Wir sind stolz darauf, dass sich 34 Vereine auf einen langen und herausfordernden Weg gemacht und durch ihr Mitwirken dieses Thema aus der Tabuzone geholt haben.“
An dem Termin nahmen auch Jörg Rüppel (Vorstandsvorsitzender StadtSportBund Dortmund), Mathias Grasediek (Geschäftsführer StadtSportBund Dortmund), Christa van Meegen (Polizei Dortmund/Kriminalprävention/Opferschutz), Prof. Dr. Gabi Flösser (Stellvertretende Vorsitzende Deutscher Kinderschutzbund NRW), Jutta Barrenbrügge (Koordinatorin Westfalen-Lippe), Regina Büchle (Bildungsreferentin StadtSportBund Dortmund), Dr. Bettina Rulofs (Deutsche Sporthochschule Köln) sowie Dagmar Ziege (StadtSportBund Köln) teil.
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