Polizei-Bilanz nach Krawall beim CL-Spiel BVB: Galatasaray

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Die Polizei bittet alle Fans, die beim gestrigen Fußballspiel im oder am Stadion verletzt oder geschädigt wurden, sich zu melden. (Foto: Archiv)

Während sich die Pkw-Schlange am Abend des Champions-League-Spiels auf der B1 langsam Richtung Stadion schob, zündeten laut Polizei gestern schon Stunden vor dem Anpfiff Unbelehrbare auf dem Friedensplatz Pyrotechnik.

Rund 1000 Gästefans hatten sich auf dem Friedensplatz versammelt. Gegen 18 Uhr bgeltete die Polizei in der Spitze rund 1400 Galatasaray-Fans auf dem Marsch Richtung Stadion.
Laut Polizei kam es dabei zwischen Friedensplatz und Strobelallee zu einem
starken Einsatz von Pyrotechnik. Zwei Polizisten erlitten dabei Verletzungen. Die Beamten nahmen mehrere Fans in Gewahrsam.
Und auch im Stadion zündeten unverbesserliche Hooligans von Galatasaray von Beginn an bis nach Spielende massiv Böller, Bengalos und Nebeltöpfe. Immer wieder kam es auch zu körperlichen Auseinandersetzung unter den Fans im Gästeblock.

Sitze in anderen Fanblock geworfen

Pyrotechnik und herausgerissene Sitze wurden in den Block der BVB-Fans und anderer Unbeteiligter geworfen. Es kam zur Spielunterbrechung, die Galatasary-Spieler nutzen, um ihre Anhänger zu beruhigen.
Die Polizei reagierte: "Aufgrund der massiven Straftaten haben wir die Personalien
aller im Fanblock von Galatasaray Istanbul festgestellt", so ein Sprecher, "unter anderem wurden Ermittlungen wegen versuchten Totschlags, Landfriedensbruchs, Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und des Versammlungsgesetzes eingeleitet."

Erste Straftäter festgenommen

In diesem Zusammenhang nahm die Polizei auch erste identifizierte Straftäter fest.
Nach dem Abpfiff, als erst die BVB-Fans das Stadion verließen, versuchten Krawallmacher der Heimfanszene Ordner und Polizeisperrlinien zu überrennen, um die Fans im Galatasaray-Blöock anzugreifen. "Nur durch den Einsatz
starker Polizeikräfte und Ordner konnte eine direkte körperliche
Auseinandersetzung zwischen beiden Lagern verhindert werden", berichtet ein Polizeisprecher.

Aufruf der Polizei

Die Polizei bittet nun alle Fans, die im Zusammenhang mit dem
gestrigen Fußballspiel verletzt oder geschädigt wurden, sich bei der Kripo unter Telefon:0231-132-7441 zu melden.
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