Dominator Tyler Bowers holt beim Supercross die Krone von Dortmund

Der neue König von Dortmund heißt Tyler Bowers,  (USA). | Foto: Jan Brucke
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  • Der neue König von Dortmund heißt Tyler Bowers, (USA).
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Er hat am Wochenende dem  ADAC Supercross in der Westfalenhalle in Dortmund unverwechselbar seinen Stempel aufgedrückt. Der US-Amerikaner Tyler Bowers holte sich an allen drei Veranstaltungstagen souverän den Sieg im SX1-Finale und steht so als neuer „König von Dortmund“ fest. „Diese verrückte Dortmund-Wochenende werde ich so schnell nicht vergessen“, strahlte der 26-Jährige Fahrer des Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil, nachdem er Sonntagnachmittag von den Zuschauern mit frenetischem Applaus gefeiert wurde.

Während die Konkurrenz im SX1-Finale strauchelte behielt Bowers einen kühlen Kopf und kontrollierte zu jedem Zeitpunkt das Geschehen. Über die kräftezehrende Distanz von 20 Runden fuhr er einen Vorsprung von 8,826 Sekunden auf Kade Mosig (Team Honda Waldmann) heraus. Platz drei ging an Yannis Irsuti (Team Twenty Suspension).
Bowers ärgste Widersacher der vergangenen beiden Tage, der Deutsche Dominique Thury (Team DIGA Procross) und der Franzose Florent Richier (stielergruppe.mx Johannes-Bikes Suzuki), erwischten einen unglücklichen Start, gerieten aneinander und ihre Maschinen verhakten sich. Während Bowers an der Spitze seine Bahnen zog, büßten Thury und Richier viel Zeit ein. Am Ende standen nur die enttäuschenden Plätze neun und zehn zu Buche.

Julien Lebeau krönt sich zum „Prinz von Dortmund“

Ähnlich wie Bowers in der großen Klasse, dominierte Julien Lebeau (Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil) das Geschehen in der SX2-Klasse. An allen drei Tagen holte der Franzose den Sieg in den Finalläufen vor dem Spanier Ilker Larrañga (Team DIGA Procross). Das Ergebnis waren 75 Zähler – die maximale Punkteausbeute. Platz drei in der „Prinz von Dortmund“-Wertung ging an Dylan Walsh aus Großbritannien (Team DIGA Procross), der Freitag und Sonntag als Dritter den Sprung auf das Podium schaffte.

Carl Ostermann gewinnt die Dortmund-Wertung in der SX3

Zwei Siege und ein zweiter Rang waren die Ausbeute von Carl Ostermann (KTM Fox SX Racing) bei seinem Heimspiel in Dortmund. Damit gewann der Lokalmatador aus Bonn die Wertung „Kleiner Prinz von Dortmund“ hauchdünn mit drei Punkten vor Paul Bloy (Bauerschmidt – KTM). Drittbester SX3-Fahrer in der Westfalenhalle war Constantin Piller (Becker Racing by Mefo Sport), der am Samstag und Sonntag Platz drei belegte.

Überraschungssieg von Lotte van Drunen beim SX4-Kids-Race

Das einzige Mädchen im gesamten Teilnehmerfeld des 35. ADAC Supercross Dortmund, Lotte van Drunen aus den Niederlanden, sorgte für die große Überraschung am Finaltag. Die zehnjährige Blondine ließ die Jungs im Nachwuchsrennen buchstäblich alt aussehen. Ihr Landsmann Gyan Doensen musste sich nach sechs Runden mit 2,776 Sekunden geschlagen geben. Morris Milotor aus Hürth büßte 4,070 Sekunden ein. Doch das Ergebnis stand beim MAOAM SX4-Kids-Race nicht im Vordergrund. Am Ende waren die elf Nachwuchstalente im MAOAM SX4-Kids-Race Gewinner. Der Auftritt der Minicrosser im fast ausverkauften Hexenkessel Westfalenhalle war für jeden von ihnen ein unvergessliches Erlebnis und große Motivation für die bevorstehenden Aufgaben.

Veranstalter zieht positives Fazit

„Die 35. Ausgabe des ADAC Supercross Dortmund hat unsere Erwartungen voll erfüllt“, sagt Horst-Helmuth Bube, Vorstand Sport ADAC Westfalen e.V.. „27.000 Zuschauer an allen drei Veranstaltungstagen sorgten in den Westfalenhallen für eine fantastische Stimmung. Wir haben spannende Rennen erlebt und die Luftakrobaten beim Red Bull Freestyle boten den Fans beste Unterhaltung. Besonders freut mich das gute Abschneiden der deutschen Fahrer Dominique Thury in der Klasse SX1 und Carl Ostermann in der SX3. Ich bin davon überzeugt, dass wir von beiden in den kommenden Jahren noch viel hören werden.“
Das 36. ADAC Supercross Dortmund findet vom 11. bis 13. Januar 2019 statt. Der Ticket-Vorverkauf beginnt Anfang September.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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