80 Jahre Gartenverein Westerholz

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Christian Krieg von Getränke Weidlich (l.) und Alexander Olschowka von den Dortmunder Brauereien (r.) freuen sich mit dem Vorstand vom KGV Westerholz (v.l.: Jürgen Geißler, Hans Peter Hoffmann, Charalampos Toparlakis, Gertrud Kuska und Karl Piefel auf drei abwechslungsreiche Festtage. (Foto: privat)
Von Kutschfahrten über die Kaninchenschau bis zum Kuchenbuffet – der Kleingartenverein Westerholz (KGV) feiert sein 80-jähriges Bestehen vom 17. bis 19. Juli mit einem vielseitigen Programm. Die Kleingartenfreunde haben jede Menge Unterhaltung und Aktionen organisiert, an denen die ganze Familie, Groß und Klein, Alt und Jung Spaß haben werden.

Mit einem Dämmerschoppen und einem gemütlichen Grillabend starten am Freitag, 17. Juli, um 18 Uhr, die Festtage. Doch das ist erst der Anfang: Ganze drei Tage lang wird das Westerholz-Areal zum Festplatz. „Unsere Gartenanlage gehört zum Leben in der Nordstadt und Gäste sind uns zum Mitfeiern herzlich willkommen“, lädt der 1. Vorsitzende Hans Peter Hoffmann ein.

Kinder können am Samstag ab 14 Uhr auf einer Pferdekutsche mitfahren. Auch der Besuch der Kaninchenschau lohnt sich: Für die kleinen Gäste gibt es dort eine Extra-Überraschung. Um 15 Uhr schließen sich Auftritte verschiedener Tanzgruppen an.
Den offiziellen Part um 18 Uhr übernimmt Bürgermeisterin Birgit Jörder mit einer Festrede. Danach wird getanzt, gefeiert und geklönt.

Der Sonntag steht dann zunächst ganz im Zeichen der kleinen Besucher. Ab 14 Uhr erwartet sie ein Kinderfest mit der Mengeder Eisenbahn und kleinen Waggons zum Mitfahren, mit Hüpfburgen und mit der Rollenrutsche vom DRK. Dazu gibt es Samstag wie Sonntag ein Kuchenbuffet und Deftiges vom Grill. Ein Teil des Erlöses aus dem Fest geht an die Kinderkrebshilfe zur Unterstützung des Klinikums.

Ein 80. Geburtstag ist natürlich auch immer ein Anlass um zurückzublicken. Zum Gartenverein Westerholz gehören 137 Parzellen, die einen Teil der „grünen Lunge“ Dortmunds bilden. „Anwohner der Nordstadt nutzen die gepflegte Gartenanlage gern für einen Spaziergang“, berichtet der Vorsitzende. „Die Anlage wird als ein Ort der Ruhe und Entspannung empfunden – und das von unseren Gartenfreunde ebenso wie von Besuchern.“

Während heutzutage der Erholungswert im Vordergrund steht, war für die früheren Kleingärtner ein ganz anderer Zweck (überlebens-)wichtig: Vor 80 Jahren wurden die Parzellen hier hauptsächlich von den Städtern genutzt, damit man die Familien mit selbst angebautem Obst und Gemüse versorgen konnte.

In der Geschichte der Kleingartenanlage hat sich auch rein baulich viel in dieser Zeit getan: Einschneidend war das Jahr 1959, als durch die Verlegung der Schäferstraße die Anlage zweigeteilt wurde. Neue Wasser- und Stromanschlüsse wurden in den Folgejahren gelegt. Und Ende der vierziger Jahre bauten die Kleingärtner schließlich ihr erstes Vereinsheim.
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