Förderverein spendet der Dortmunder Mitternachtsmission 10.000 Euro für die Erweiterung einer Personalstelle

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Foto: (Förderverein) von links Marion Müller-Blashoff (Schriftführerin des Fördervereins), Silvia Vorhauer (Koordinatorin Streetwork Mitternachtsmission), Andrea Hitzke (Leiterin der Mitternachtsmission), Jutta Geißler-Hehlke (Vositzende des Fördervereins), Andrea Lipphardt (2. Vorsitzende des Fördervereins), freuen sich gemeinsam über die kräftige Unterstützung
Als 2012 Jutta Geißler-Hehlke, die über dreißig Jahre die Geschicke der Mitternachtsmission leitete, in Rente ging, initiierte sie die Gründung des gemeinnützigen Fördervereins Dortmunder Mitternachtsmission e.V. (foerderverein-mimi.de). Der Verein konnte den ehemaligen Arbeits-, Sozial- und Integrationsminister Guntram Schneider als Schirmherren gewinnen.

Guntram Schneider:
"Da die Dortmunder Mitternachtsmission ihre hervorragende Arbeit zu einem großen Teil über Spenden finanziert, war es für mich eine Selbstverständlichkeit die Schirmherrschaft über den Förderverein Dortmunder Mitternachtsmission zu übernehmen und in diesem Mitglied zu werden."

Der Förderverein unterstützt die Arbeit der Mitternachtsmission, die bekannte Beratungsstelle für Prostituierte, ehemalige Prostituierte und Opfer von Menschenhandel. Die Arbeit ist von ideeller Unterstützung und materiellen Spenden abhängig. Durch finanzielle Zuwendungen und informative Öffentlichkeitsarbeit versucht der Verein notwendige Auslagen für Klientinnen zu unterstützen, die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen zu erleichtern und Arbeitsmittel und -geräte zu optimieren.

Die Mitarbeiterinnen arbeiten oft in unwägbaren Gefahrensituationen und sind allein deshalb auf moderne und zuverlässige Kommunikationsgeräte angewiesen.
Die Eindrücke, Erlebnisse und menschlichen Schicksale, mit denen die Mitarbeiterinnen der Mitternachtsmission in ihrer Arbeite konfrontiert werden, hinterlassen auch bei ihnen selbst seelische Spuren und Narben. Durch die Finanzierung von zusätzlichen Supervisionen kann der Förderverein hier zur seelischen Regeneration beitragen. Um den Klientinnen, die oft kein oder nur wenig deutsch sprechen, zu helfen sind fast immer die Dienste von Dolmetscherinnen erforderlich. Auch für diese kostenintensiven Aufgaben werden Mittel des Fördervereins verwendet.

Jutta Geißler-Hehlke war schmerzlich bewusst, wie sehr die Beratungsstelle für einige Arbeitsbereiche finanzielle Hilfen benötigt. Besonders auch sehr kostenaufwändige wie z.B. Hilfen für Kinder und Jugendliche in der Prostitution vor Ort, müssen ausschließlich durch Spenden finanziert werden.
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Karl-Heinz Hohmann aus Unna | 03.12.2015 | 15:12  
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