Traditioneller Adventsgottesdienst und Basar der Dortmunder Mitternachtsmission in der Petrikirche

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Von links - Andrea Hitzke, Leiterin der Mitternachtsmission, Thorsten Hoffmann, Bundestagsabgeordneter, Pfarrerin Andrea Auras-Reiffen, Superintendentin und Mitarbeiterinnen des Teams der Mitternachtsmission - Foto: Bettina Brökelschen
Dortmund: Petrikirche | Die Dortmunder Mitternachtsmission veranstaltete traditionsgemäß am zweiten Adventssonntag einen Gottesdienst in der Petrikirche.

Die festlich geschmückte Petrikirche mit dem prächtigen spätgotischen Flügelaltar, dem Goldenen Wunder von Westfalen, der erst kürzlich aufwändig restauriert worden ist, strahlte Adventsfreude, Hoffnung und Behaglichkeit aus.

Der Gottesdienst, der von Superintendentin Andrea Auras-Reiffen feinfühlig geleitet - und von vielen Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten und Nationen besucht - wurde, ließ ahnen, wie groß die Unterstützung und Wertschätzung der Mitternachtsmission und ihres Teams ist.

Die bewegende Predigt von Andrea Hitzke, der Leiterin der Mitternachtsmission, richtete das Augenmerk auf die politische Lage mit den Sorgen um die Flüchtlinge und die Veränderungen in der Welt und schlug den Bogen zu den Klientinnen der Mitternachtsmission, die zum Teil auch Kriegsflüchtlinge und Opfer von Menschenhandel geworden oder vor menschenunwürdigen, gewalttätigen Lebensbedingungen geflohen sind, mit der Hoffnung in einem anderen Land ein besseres Leben für sich und ihre Kinder zu finden.

Andrea Hitzke fand Worte von Klarheit, Trost und Ermutigung für die vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfer*innen und für die Menschen, die helfen möchten aber nicht wissen, wie sie sich einsetzen können oder Angst vor der gegenwärtigen, schlecht einschätzbaren gesellschaftlichen und politischen Lage haben.
Superintendentin Auras-Reiffen bat um Gottes Segen, Mut, Hoffnung und Kraft für die Menschen, die krank, verzweifelt und allein sind oder in Angst und Not leben.

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst kraftvoll und melodiös von Wolfgang Meier-Barth an der Orgel und eindringlich und zart von Christiane Barth an der Flöte.

Im Foyer hatten die Ehrenamtlichen und Mitarbeiterinnen der Mitternachtsmission einen einladenden Adventsbasar aufgebaut, der schön dekoriert zu spontanen Käufen von Freude machenden Kleinigkeiten anregte. Zur Stärkung gab es Kaffee und Tee, der an Stehtischen eingenommen werden konnte und zu freundschaftlichen, entspannten Gesprächen einlud.

Der Adventsgottesdienst der Mitternachtsmission ist immer ein besonderes Ereignis, das Weihnachtsstimmung und Hoffnung weckt, bei dem man alte Freunde und neue Verabredungen treffen kann und in einer freundlichen Gemeinschaft gestärkt wird. Hier treffen sich Kirchenleute, Hilfebedürftige, Helfer und Helferinnen, Menschen aus dem Prostitutionsmilieu, spontane Kirchgänger, Politiker, Geschäftsleute, Gläubige und Nichtgläubige um aufzutanken, Gemeinschaft zu spüren und gute Vorsätze (wieder-) zu finden.

Nächstes Jahr sind bestimmt alle wieder da am 2. Advent in der Petrikirche.


Fotos: Bettina Brökelschen
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