Wer hilft als Pate jungen Flüchtlingen?

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Ehrenamtskoodinatorin Heike Dahlheimer und der ehrenamtliche Do it!-Vormund Jan Pogadl suchen Mitstreiter. (Foto: Diakonie/ Schütze)
Dortmund: Reinoldinum |

Seit vielen Jahren suchen Kinder und Jugendliche aus den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt Schutz in Deutschland. Sie kommen nach einer oft nach leidvollen Fluchtgeschichte mit der Hoffnung darauf, endlich Sicherheit und eine bessere Lebensperspektive zu finden.

Kinder und Jugendliche, die ohne elterliche Begleitung in unserer Region ankommen, stellen eine besonders schutzbedürftige Gruppe unter den Flüchtlingen dar. Zurzeit leben in Dortmund rund 300 von ihnen, die meisten in den Jugendhilfeeinrichtungen der Wohlfahrtverbände. Sie alle brauchen Menschen, die sich in besonderem Maße um sie kümmern und Erwachsene, die für sie eine Vormundschaft übernehmen.

Ehrenamt Vormundschaft

Unsere Gesetzgebung sieht vor, dass dieses Amt, ähnlich wie bei Schöffen, vorrangig von geeigneten Ehrenamtlichen wahrgenommen werden soll. Ihre Aufgabe ist es die rechtliche Vertretung zu übernehmen, als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, ihre Mündel zu begleiten und für ihr Wohl einzutreten.

Neuer Kurs im Mai

Ein neuer Ausbildungsgang für Interessierte an der Übernahme einer ehrenamtlichen Vormundschaft startet im Mai und umfasst vier Abende. Im Mittelpunkt stehen Informationen zu den Aufgaben einer Vormundschaft, zur Situation von geflüchteten Kindern und Jugendlichen sowie der Austausch mit bereits aktiven Vormündern und die Einschätzung der eigenen Stärken und Grenzen.

Infos bei der Diakonie

Kurstermine sind jeweils mittwochs: am 2., 9, 16. und 23. Mai jeweils von 18.30-21 Uhr im Reinoldinum am Schwanenwall 34. Info und Anmeldung hierzu bis zum 27.April telefonisch bei Heike Dahlheimer und Svenja Wachauf unter Tel. 8494 613/ - 626 oder per Mail bei do-it-transferplus@diakoniedortmund.de 
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