Zwölf Jahre Drogenkonsumraum der aidshilfe dortmund

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Foto: Wolfgang Ullrich
Genau im Mai vor 12 Jahren wurde in Dortmund der Drogenkonsumraum eröffnet. Die Anfangs massiven öffentlichen Bedenken gehören der Vergangenheit an. Er hat sich zu einem wichtigen Element im kommunalen Gesundheitswesen entwickelt.

In über 41.600 Fällen konnte das Infektionsrisiko mit HIV/Aids oder Hepatitis deutlich reduziert werden, in dem in der Einrichtung unter medizinisch kontrollierten Bedingungen illegale Drogen appliziert wurden. Über 222.000 benutzte Spritzen oder Nadeln wurden darüber hinaus durch den „Spritzentausch“ entsorgt. Erfolge, von denen im Hinblick auf öffentliche Spritzenfunde und Konsumgeschehen auch die übrigen Dortmunder Bürger profitierten.

Das psychosoziale Angebot in den Räumlichkeiten der Drogenhilfeeinrichtung kick soll ein Einstieg in den Ausstieg sein: 2013 fanden mehr als 7.000 sozialarbeiterische Hilfeleistungen statt. Dabei handelte es sich insbesondere um Beratungen, Infogespräche zu „safer-use“ oder HIV/Aids und die Weitervermittlung in Entzugs- oder Substitutionsbehandlungen. In der medizinischen Ambulanz wurden über 3.900 medizinische Behandlungen durchgeführt und die schlechte gesundheitliche Situation vieler drogenkonsumierender Menschen so deutlich verbessert. Bei 83 Notfällen konnten die Klienten durch unmittelbare Erste-Hilfe-
Maßnahmen gerettet werden.

Seit 2013 hat die Einrichtung im Übrigen wieder an 7 Tagen der Woche geöffnet. Weitere Details zum Konsumraum und weiteren Angeboten entnehmen Sie der Homepage der Drogenhilfeeinrichtung kick unter
www.kick-dortmund.de und aidshilfe-dortmund.de.
http://www.aidshilfe-dortmund.de/
http://www.aidshilfe-dortmund.de/drogenhilfeeinric...!ck
http://www.projektplus-dortmund.de/
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