Autorin Bruni Braun und Stadtbezirksmarketing Scharnhorst stellen Buch über vorweihnachtliche Bräuche vor

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Im Trauzimmer der Scharnhorster Bezirksverwaltungsstelle stellten Autorin Bruni Braun (5.v.l.) und weitere Mitglieder der Lenkungsgruppe des Stadtbezirksmarketings Scharnhorst um Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny (l.) und Geschäftsführerin Marion Hardt (3.v.l.) das auch als Geschenk für Flüchtlingshelfer genutzte Buch vor. (Foto: Günther Schmitz)
Dortmund: bezirksverwaltungsstelle Scharnhorst |

In Zusammenarbeit mit dem Stadtbezirksmarketing Scharnhorst hat Malerin und Autorin Bruni Braun jetzt in der Bezirksverwaltungsstelle Scharnhorst ihr neues Buch "Von vorweihnachtlichen Bräuchen, Legenden und Kindheitserinnerungen an die Nachkriegszeit" vorgestellt. Als Marketing-Geschenk soll es an solche Institutionen vergeben werden, die sich in besonderem Maße mit der Eingliederung von Flüchtlingen befassen.

„Ich bin selbst ein Flüchtlingskind, das 1945 mit seiner Mutter auf höchst gefährliche Weise von Schlesien nach Westdeutschland geflohen ist, zu Fuß, auf einem Lastwagen mit heißen, Gase abgebenden Briketts, im Waggon eines Güterzuges und nicht zuletzt oben auf dem Kohlentender einer Lokomotive, und habe Angst, bitterste Armut und Hunger kennengelernt“, erzählt die in Scharnhorst lebende Autorin.

„Die vielen Flüchtlinge, die jetzt zu uns kommen, müssen natürlich zunächst unsere Sprache erlernen. Um sich jedoch später in die neue Gemeinschaft besser eingebettet fühlen zu können, halte ich es für wichtig, sie auch an unser Brauchtum und die jeweilige Bedeutung dahinter heranzuführen", erläutert Bruni Braun ihre Motivation, von den Geheimnissen und Legenden der Vorweihnachtszeit, dem Lichtbrauchtum, erzählen zu wollen. "Nur ein chronologisches Abarbeiten war mir zu wenig und so lasse ich Kindheitserinnerungen aus der Nachkriegszeit zu diesen Bräuchen einfließen."

Es beginnt mit Halloween, dessen Wurzeln nicht amerikanisch sind, und geht weiter zu Allerheiligen, zu St. Martin, erzählt die Geschichte des Adventskranzes, von St. Nikolaus, der Entwicklung des Weihnachtsbaumes, dem Unterschied zwischen Christkind und Christuskind und behandelt zuletzt den Weihnachtsmann.

"Inzwischen durfte ich feststellen, dass dieses Büchlein auch für Nichtflüchtlinge mit oder ohne Migrationshintergrund interessant ist und den Weg in die lettische Nationalbibliothek gefunden hat, denn es erzählt auch davon, dass der erste Weihnachtsbaum um 1510 der Stadt Riga zugeschrieben wird“, freut sich Bruni Braun.

Auszuleihen ist das Büchlein übrigens auch: in der Stadtteil-Bibliothek Scharnhorst, Mackenrothweg 15.

Gekauft bzw. bestellt werden kann das im epubli Verlag Berlin erschienene Buch „Von vorweihnachtlichen Bräuchen, Legenden und Kindheitserinnerungen an die Nachkriegszeit“ zum Preis von 13,99 Euro im Buchhandel (ISBN: 978-3-7418-2922-2) oder direkt beim Verlag.
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