TORK POETTSCHKES ARTWORK IN KOPENHAGEN

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Nordstadtkünstler setzt Zeichen auf Nordeuropatour


Der Nordstadtkünstler und internationale Journalist Tork Poettschke war in Skandinavien unterwegs und hat sich mit einer kräftezehrenden Aktion für die Gleichberechtigung sozial schwacher eingesetzt.


So übernachtete der 36jährige eine ganze Woche auf den harten Stufen des Hauptbahnhofplatzes in Kopenhagen, zog die Blicke der vorübereilenden Passanten auf sich, ließ sich von ihnen mit Nahrung versorgen und schloss schließlich Bekanntschaft mit anderen "Weltumseglern" die, wie er, das Leben in freier Wildbahn dem sittsamen Wohlbehütetsein vorziehen.

Zeichen setzen


"Ich wollte mit der Aktion ein Zeichen setzen", so Poettschke, der nach seiner Rückkehr leicht fiebrig wirkt, "ein Zeichen setzen für die Armen, Schwachen, ja, Verlierer dieser Gesellschaft." So könne jeder im Sommer das warme Bett gegen ein paar Nächte in freier Natur eintauschen. Aber, sagt Tork Poettschke weiter, "wenn du aber beispielsweise obdachlos bist, über keinen festen Wohnsitz verfügst, dann geht es im Winter bei Minusgraden ums nackte Überleben.

Kamera weg


Zu allem Überfluss wurde Uns-Tork, der bereits mit Fotos am World-Pressfotoaward teilnahm in Kopenhagen von einem arabischen Jungen noch die gute Spiegelreflexkamera entwendet. Poettschke: "Ein bisschen Schwund ist immer. Und man braucht nicht zu denken, dass es nur mir so geht." So traf er auf bettelnde junge Leute, denen bis auf die Kleidung alles geklaut war. Kann es das sein? Gut, dass es auch in Kopenhagen Sozialstationen gibt, die kostenlos Essen, Kaffee etc. für Schwache geben, ähnlich der Suppenküche oder der Dortmunder Tafel. In Dänemark war Poettschke auch Gast dieser Einrichtungen, die allzuoft von mittellosen Flüchtlingen genutzt werden. Wir kennen das von hier.

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