23-Jähriger an der Polizeiwache Scharnhorst festgenommen

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Dortmund: Polizeiwache Scharnhorst |

In Scharnhorst hat die Dortmunder Polizei am Montagabend (1.2.) um 22.40 Uhr einen Mann festgenommen, der zuvor Drohungen gegen die Polizei ausgesprochen hatte und der verdächtigt wird, bereits am 30. Januar versucht zu haben, einen Streifenwagen vorsätzlich in Brand zu stecken.

Der Tatverdächtige, ein 23-jähriger Dortmunder, hatte abends an der Polizeiwache Scharnhorst geklopft und anschließend Drohungen gegen die Polizei ausgesprochen. In der Hand hielt er dabei einen spitzen Gegenstand, ein Messer oder einen Schraubendreher.

Bei seiner Festnahme erlitt der alkoholisierte Dortmunder einen Anfall, er wurde zunächst zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus transportiert, anschließend zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ausnüchterung dem Polizeigewahrsam zugeführt.

Im Rahmen der Ermittlungen stellten die Polizeibeamten fest, dass der Tatverdächtige auch für eine versuchte Brandstiftung am 30.1. an einem Streifenwagen, der vor der Wache geparkt war, in Frage kommt.

Die Ermittlungen dauern an.

Wache und Streifenwagen in Scharnhorst acht Mal in 2015 attackiert


In diesem Zusammenhang ergänzt die Polizeipressestelle, dass Polizeibeamte immer wieder Sachbeschädigungen an Polizeiwachen und Polizeifahrzeugen feststellen. Meistens entkommen die Tatverdächtigen unerkannt und die Fälle werden nicht aufgelöst. Die Polizeiwache und die Funkstreifenwagen in Scharnhorst waren im vergangenen Jahr bereits acht Mal Ziel von Angreifern. In allen Fällen wurden entweder Fassade oder Autos beschmiert, Außenspiegel der Fahrzeuge beschädigt oder Steine gegen Fenster der Wache der gegen Autoscheiben geworfen.

Daher bittet die Polizei dringend um die Mithilfe der Dortmunder: Melden Sie sich bei der Polizei, wenn sie Zeuge einer Straftat geworden sind! Polizeipräsident Gregor Lange dazu: "Mir ist an der Sicherheit meiner Mitarbeiter gelegen, deshalb setzen wir alle Hebel in Bewegung um solche Aktionen zukünftig zu unterbinden und prüfen auch die Möglichkeit der Videoüberwachung."
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