Unwetterunfall in Scharnhorst: 51-Jährige erliegt Verletzungen // Im Eichkamp hatte ein umstürzender Baum die Frau unter sich begraben

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Neben einem Haus am Eichkamp in Scharnhorst war diese Pappel beim Unwetter am Mittwochnachmittag umgestürzt und hatte eine 51-jährige Frau unter sich begraben. (Foto: Oliver Schaper)
Dortmund: Eichkamp |

Eine 51-jährige Dortmunderin ist am Mittwochabend (19.7.) in einem Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlegen, die sie am Nachmittag bei einem tragischen Unwetterunfall in Scharnhorst erlitten hatte. Während des schweren Gewitters hatte der starke Wind einen Baum, wohl eine Pappel, im Eichkamp umgeworfen und die Frau im Bereich einer Hofeinfahrt unter sich begraben und lebensgefährlich verletzt.

Angehörige hatten die unter dem Baum eingeklemmte Frau noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr unter dem Baum hervorgezogen und betreut. Wehrleute versorgten die Dortmunderin bis zum Eintreffen der Rettungskräfte, die die 51-Jährige ins Krankenhaus brachten, wo sie in der Nacht auf Donnerstag verstarb. Zwei Angehörige mussten zudem vom Rettungsdienst und vom alarmierten Team der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) betreut werden.

Danach zersägten die Wehrleute den umgestürzten Baum per Motorkettensäge, damit von ihm keine Gefahr mehr ausgeht. Im Einsatz im Eichkamp waren die Teams von zwei Rettungswagen, ein Notarzt, ein Löschzug der Scharnhorster Feuerwache 6 und das PSNV-Team - insgesamt 30 Personen.

Kreuzung an der Rüschebrinkstraße von Wassermassen überschwemmt

Während des am Nachmittag über Dortmund hinwegziehenden Starkregengebiets musste die Feuerwehr stadtweit zu 27 Sturmeinsätzen ausrücken: Im Dortmunder Nordwesten musste Oberflächenwasser von der Straße und aus dem Kanal in ein Wäldchen abgepumpt und vollgelaufene Keller leergepumpt werden. An der Rüschebrinkstraße wurde eine ganze Kreuzung von den Wassermassen überschwemmt, Scharnhorster Wehrleute reinigten daraufhin mehrere Gullys vom Laub, damit das Regenwasser abfließen konnte. Zur Gefahrenabwehr wurden an verschiedenen Stellen in der Stadt auf Straßen und Gehwegen liegende bzw. abzubrechen drohende Äste beseitigt.
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