"Sauerei": Hundekot und Schmierereien in Derne

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Dietrich Labenz zeigt dasSchild, das Fremde übersprühten.
Dortmund: Derne | Momentan sieht die Grünanlage, die Dietrich Labenz am Herzen liegt, wenig einladend aus: hohes Gras, Unkraut, zugesprühte Bänke und Spielgeräte.

Wenn der ehemalige SPD-Bezirksvertreter dann aber von den Sommerabenden erzählt, an denen an der Kreuzung Oberbecker Straße/Derner Kippshof Menschen, die im anliegenden AWO-Wohnheim zu Hause sind, mit Dernern Schach, Skat oder Boule spielen, erscheint dieser Fleck Erde auch wieder schön. "Das wird regelmäßig gepflegt", versichert Labenz. Dies ist auch gar nicht sein Anliegen.

Er zeigt auf ein mit Farbe überprühtes Schild. Hier hatte auf seine Initiative hin gestanden, dass sich Hundebesitzer dessen bewusst sein sollten, dass dies eine öffentliche Anlage sei. Aber hier, wo einst einem Krankenhaus eine Brachfläche folgte, wissen laut Labenz nicht alle zu schätzen, dass dies keine Hundetoilette ist. Anders sei nicht zu erklären, dass der Hinweis nicht zum ersten Mal beschmiert worden sei. "Wenn ich hier bin, gehen sie woanders hin. Sonst trauen sie sich." Dass die zum Spielen einladende Wiese nur mit Vorsicht zu betreten ist, missfällt dem Derner: "Ich habe mit vielen gesprochen. Es war nicht fruchtbar", resigniert er fast. "Seit 2015 kommen hier immer mehr Hundebesitzer hin und lassen die Tiere ihr Geschäft verrichten."

Neben dem Hundekot sind ihm auch die Sprayer ein Dorn im Auge. Bestes Beispiel: Ein Container für die Schachfiguren ist kaum noch als solcher zu erkennen. Dass die Bezirksvertretung diesen mitfinanzierte, ist nur unter Schmierereien zu lesen. "Die Leute können sich den Schlüssel hierfür im AWO-Wohnheim abholen. Aber zum Spielen oder Verweilen laden das Spielfeld samt bemalten Bänken kaum ein. "Wir wollen einen schönen Ort hier haben, aber das ist eine Sauerei", sagt Labenz. Er stehe mit den Ordnungsamt im Kontakt. "Aber ständig kann die Stadt ja auch keine Leute schicken."
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