Sechs Traubeneichen für den Park // Gartenvereine pflanzten gespendete Bäume im Fredenbaum

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Die Vertreter der sechs Gartenvereine im Umfeld des Parks - und eine private Spenderin - pflanzten jetzt mit Unterstützung des Freundeskreises Fredenbaumpark und des Tiefbauamts die von ihnen gespendeten Traubeneichen und eine Blutbuche zur Erneuerung des Waldsaums, angrenzend an den Musikpavillon. (Foto: Günther Schmitz)
Dortmund: Fredenbaumpark |

Sechs Traubeneichen und eine Blutbuche - gespendet von sechs Gartenvereinen aus dem Umfeld und von der privaten Sponsorin Stefanie Naumann - sollen den von Sturm "Ela" arg gerupften Waldsaum am Musikpavillon im Fredenbaum-Park wiederherstellen und erneuern.

Mit Unterstützung vom Freundeskreis Fredenbaum und vom Bereich Stadtgrün des Tiefbaumamtes pflanzten die Vertreter der Gartenvereine „Hafenwiese“, „Westerholz“, „Hobertsburg“, „Fredenbaum“, „Nord“ und „Hansa“ gestern Nachmittag (31.3.) "ihre" Bäume . Aus der Gießkanne gab's fürs erfolgreiche Anwachsen der Bäume gleich eine Wasserspende dazu. - 450 Euro hatten die sechs Vereine dem Freundeskreis Fredenbaumpark e.V. für die Anschaffung der Bäume gespendet.

Die beteiligten Gartenvereine liegen im Umfeld des Fredenbaum-Parks und bilden mit dem Park und weiteren Grünanlagen den herausragenden Grünzug der nördlichen Innenstadt.

"Die Gartenvereine leisten mit der Pflanzung dieser Parkbäume einen Beitrag, um den Baumbestand wiederherzustellen. Denn altersbedingt und infolge des Sturmes ,Ela' muss der Baumbestand in Teilbereichen des Fredenbaum-Parks wiederhergestellt werden", teilt die Stadt Dortmund ergänzend mit.

Im Rahmen der Pflanzaktion haben sich der ehemalige Umweltamts-Chef Dr. Wilhelm Grote als Vorsitzender des Freundeskreises Fredenbaumpark und weitere Mitglieder des Vereins sowie Michael Stoeckert vom Tiefbauamts-Bereich Stadtgrün bei den Vorsitzenden der beteiligten Gartenvereine, Thomas Scherer (GV "Hafenwiese"), Hans-Peter Hoffmann (GV "Westerholz"), Thomas Nowotny (GV "Hobertsburg"), Markus Werner (GV "Fredenbaum"), Brigitte Bormann-Lemm (GV "Nord") und Andreas Weinrich (GV "Hansa"), für die Baumspende bedankt. Für ihr Engagement zur Erhaltung von Natur und Umwelt überreichten die Vertreter des Tiefbauamts den sechs Gartenvereins-Vorsitzenden zudem ein Zertifikat.


INFO:
- Das natürliche Verbreitungsareal der heimischen Traubeneiche (Quercus petraea) erstreckt sich über weite Teile Europas.
- Die Traubeneiche ist eine so genannte Lichtbaum-Art, die nur in der Jugend für ein paar Jahre Schatten toleriert. Nicht zu übersehen sind die Eicheln als Früchte des Baumes.
- Von der Stieleiche ist die Traubeneiche durch die in Trauben hängenden Früchte - daher der Name - und die länger gestielten Blätter zu unterscheiden.
- Die Bäume können bis zu 1000 Jahre alt und 40 Meter hoch werden und gelten als Symbol für Kraft und Dauerhaftigkeit.
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