Bürgerversammlung bei der SPD Kirchderne

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Versammlung der Sozialdemokraten in Kirchderne (Foto: SPD Kirchderne)
Dortmund: AWO-Treff Kirchderne | Zahlreiche Bürger waren der Einladung des SPD-Ortsvereins Kirchderne zur Bürgerversammlung im AWO-Treff gefolgt. Auf der Tagesordnung stand unter anderem der Neubau einer Kita neben der Grundschule am Merckenbuschweg. Hierzu stellten sich Elke Krause von der Caritas Dortmund sowie Mareike Kotthoff von der Firma AL-Kita Bau GmbH in Brilon den Fragen der Bürger zu den Bauplänen sowie zum pädagogischen Konzept der neuen Kita, die etwa im April/Mai 2018 eröffnet und Platz für 75 Kinder bieten wird. Obwohl eine neue Kita in Kirchderne von allen begrüßt und zweifellos als notwendig erachtet wird, sorgt die dann zu erwartende Verkehrssituation im Merckenbuschweg für großen Unmut unter den Anwohnern. Schon jetzt ist die Straße vor und nach dem Unterricht in der Grundschule extrem belastet. Der zusätzliche Bring- und Abholverkehr der Kita lässt befürchten, dass dann ein vollständiger Verkehrskollaps droht. Der ebenfalls anwesende Bezirksbeamte der Polizei, Harald Bornemann, sagte zu, die Situation zu beobachten und auch Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmern zu sanktionieren; gleichwohl appellierte er an die Einsicht der Eltern, ihre Kinder auch zu Fuß zur Schule beziehungsweise in die Kita zu bringen.

Die Vertreter des SPD-Ortsvereins Kirchderne und die zuständigen Lokalpolitiker werden sich bemühen, gemeinsam mit dem Bauträger und der Verwaltung gegebenenfalls ein alternatives Verkehrs- und Parkkonzept für die Kita zu erwirken.

Auch Nadja Lüders, SPD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Dortmunder SPD, sprach sich für eine eventuelle Überarbeitung des bestehenden Konzepts aus. Darüber hinaus erläuterte sie den Anwesenden die Pläne der SPD-Landesregierung zum Ausbau und zur Beitragsfreiheit von Kita-Plätzen sowie zur Schulpolitik, wo die Rückkehr zu G9 vorgesehen ist. Weitere Themen, die sie mit den anwesenden Bürgern diskutierte, waren Integration und Sicherheit.

Zum Abschluss der Veranstaltung, die vom SPD-Ortsverein Kirchderne bereits seit einigen Jahren regelmäßig zweimal jährlich durchgeführt wird, hatten die Bürger wie immer Gelegenheit, Fragen und Anregungen an die anwesenden Lokalpolitiker, namentlich SPD-Ratsfrau Heike Gottwald und Bezirksvertreterin Karin Heiermann, zu richten. Hierbei ging es vor allem um den extrem gestiegenen (LKW-)Verkehr auf der Straße „Im Karrenberg“, wo häufig selbst gegen das Nachtfahrverbot für LKWs verstoßen wird. Aber auch die zunehmende Zahl von Fahrzeugen, die tagsüber auf Grund der wegen der A2-Baustelle häufig bestehenden Staus auf der B 236 von dieser in Scharnhorst abfahren und dann Rüschebrinkstraße / Im Karrenberg als Umgehung nutzen, verursachen hohe Lärm- und Abgasbelastungen bei den Anwohnern. Über ähnliche Belastungen klagten auch Anwohner der Derner Straße, da noch immer viele Auto- und LKW-Fahrer die Gneisenauallee als Umgehungsstraße ignorieren.

Bezirksvertreterin Karin Heiermann nahm die Beschwerden der Bürger auf und sagte zu, entsprechende Anträge für die BV zu stellen, um die Verwaltung zu veranlassen, hier die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.
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