Kick racism out!

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Dem Ball ist es egal wer ihn tritt!

Schülerinnen und Schüler der Vincenz-von-Paul-Schule zeigen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit die rote Karte!

Eine bedeutende Aufgabe der Vereine ist die Thematisierung von Diskriminierungen aufgrund von Hautfarbe, Herkunft oder Religionszugehörigkeit vor allem auch in Stadien. Insbesondere die Bundesligavereine, allen voran der BVB, haben sich deshalb zur Aufgabe gemacht, Rassismus präventiv zu bekämpfen. Zu diesem Zweck hat der BVB im Jahr 2004 ein Lernzentrum zusammen mit dem städtischen Jugendamt und dem Fan-Projekt Dortmund e.V. in den Räumlichkeiten des Stadions eingerichtet und seitdem stets weiterentwickelt. Es stellt ein breitgefächertes Jugendbildungsangebot zur Verfügung und kommt damit der gesellschaftlichen Verantwortung des Massenphänomens Fußball nach. Dabei nutzt das Lernzentrum die besondere Faszination des außerschulischen Lernortes „Stadion“, welche sich durch die Identifikation mit Borussia Dortmund als Verein mit großer regionaler Bedeutung ergibt. Junge Menschen, die von den traditionellen Angeboten in Schule und Weiterbildung kaum oder nicht erreicht werden können, sollen durch die besondere Stadion-Atmosphäre an politische und soziale Bildungsangebote herangeführt werden. Sogar für Jugendliche, die sich selbst nicht zu den zahlreichen BVB- oder Fußballfans zählen, wirkt der Ort besonders attraktiv und steigert die Lernmotivation für die angebotenen Inhalte. Im Lern-Modul "Rassismus und Rechtsextremismus" setzten sich am 30.01.2017 Schülerinnen und Schüler der Vincenz-von-Paul- Schule zunächst mit ihren Selbst- und Fremdbildern auseinander und reflektierten die eigenen Klischeevorstellungen kritisch. Rege diskutierten die Schülerinnen und Schüler der Vincenz-von-Paul-Schule mit dem Seminarleiter. Über die hohe Motivation und Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler freute sich nicht nur der Leiter des Moduls, Daniel Schröder. Auch die begleitende Klassenlehrerin, Frau Gutierrez- Blanco, resümiert die Ergebnisse des Seminars im BVB-Lernzentrums mit Stolz: „Unsere Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, dass ihnen das Thema Rassismus und Fremdenfeindlichkeit wichtig ist! Sie haben gelernt, dass man fremdenfeindlichem Verhalten und rassistischen Ideologien konsequent die rote Karte zeigen muss!“ Die anschließende Stadionführung erlebten die Schülerinnen und Schüler als ein besonderes Highlight. So verwunderte z.B die Einfachheit der Umziehkabinen die Jugendlichen im besonderen Maße, da hatten sie mehr Luxus erwartet. Besonderes Interesse erweckte auch das Stadiongefängnis. Im Anschluss an die Stadionführung ging es kurzweilig weiter. Die Jugendlichen statteten dem Borusseum einen Besuch ab. Die Hall of fame wurde bestaunt, Mitmachangebote genutzt und die Schülerinnen und Schüler konnten sich mit der Geschichte Borussias auseinandersetzen. Gern werden sie sich an diesen abwechslungsreichen Tag zurück erinnern.

Über uns
Die Vincenz-von-Paul Schule ist eine staatlich anerkannte Förderschule in privater Trägerschaft mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung der Primarstufe, Sek. I und Sek. II. Alle Abschlüsse der Sekundarstufe I, die gleichwertig mit denen der Regelschulen sind, sind möglich. Unsere Schüler profitieren von einem Schulsystem mit familiärem Charakter, hochqualifizierten Sonderpädagogen, Lernen in Kleingruppen und besonderen Fördermöglichkeiten in den Bereichen Bewegung, Technik, Kreativität und Hauswirtschaft. Die Schule ist räumlich direkt an die Kinder- und Jugendhilfe Einrichtung St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum e.V. angeschlossen, die auch Träger der Schule ist.
Der Schulträger
Das St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum betreut als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe ca. 300 Personen in unterschiedlichen stationären, teilstationären und ambulanten Wohn- und Betreuungsformen. Es handelt sich um Kinder, Jugendliche und junge Volljährige sowie um Familien bzw. Alleinerziehende mit ihren Kindern im Säuglings- und Kleinkindalter.
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