Reitwegekonzept für den Dortmunder Nordosten

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Die drei möglichen Rundwege für Reiter in Grevel, Lanstrop und Kurl/Husen (Foto: Schwalbert/Karte: Stadt DO)

Im ländlich geprägten Dortmunder Nordosten gibt es viele Reiter, die auch öffentliche Wege für ihre Ausritte nutzen.

Die Fraktionen von SPD und CDU in der Bezirksvertretung haben deshalb im letzten Jahr einen gemeinsamen Antrag zur Erstellung eines Reitwegekonzeptes eingebracht.

Die Verwaltung hat zu einem solchen Konzept wie folgt Stellung genommen: Im Vorfeld sind die Örtlichkeiten zwischen den Ortsteilen Lanstrop, Grevel, Scharnhorst und Husen/kurl begangen und analysiert worden. Dabei wurden die EIngaben den Reiter und die Anbindung der einzelnen Reitbetriebe und -vereine berücksichtigt. Außerdem wurden die Möglichkeiten einer gemeinsamen Nutzung von Wegen durch Reiter und Spaziergänger geprüft.

Derzeit gibt es in dem Gebiet drei Bereiche, die offiziell als Reitwege ausgewiesen sind: Die Reitrunde Kurler Busch/Am Zuschlag, die Reitrunde Wickeder Holz und die Runde an der Deponie Nordost. Ziel der Überlegungen war es, die Reitbetriebe besser an die Reitwege anzubinden und die drei Reitrunden miteinander zu verbinden.

Im Arbeits- und Maßnahmeplan der biologischen Station ist für das Jahr 2017 geplant, eine Gesamtkonzept für den Kurler Busch zu erstellen. Dort war ursprünglich die Fortsetzung des Reitweges über die Stadtgrenze hinaus nach Kamen geplant. Dies wurde jedoch vom Kreis Unna abgelehnt. Eine Anbindung dr Reiterhöfe in Asseln udn Wickede ist wegen der Eisenbahnlinie nicht möglichm egenso wie der Anschluss der Reitweges Wickeder Holz.

Entlang der Straßen Rote Fuhr, Greveler Straße, Landstroper Straße und Friedrichshagen könnten die fahrbahnbegleitenden Rad- und Fußwege für Reiter freigegeben werden. Das Reiten auf den genannten Straßen ist wegen des Verkehrsaufkommens zu gefährlich. Im Moment ist Reiten auf den Wegen noch ausdrücklich verboten bzw. ausgeschlossen.

Da die Reitwege im Kurler Busch sehr breit ausgebaut sind, könnte auf den Straßen Salzweg und Im Ostfeld die Mitbenutzung von Wanderwegen gestattet werden. Die Reiter würden dann aufgefordert, die Wege nur einseitig auf einer Breite von 1,50 Metern zu nutzen. Hintergrund dafür ist, dass die Mittel aus der Reitabgabe nur eine maximale Instandsetzung von 1,50 Metern vorgeben und andere Erholungssuchende nicht durch Pferde und Pferdeäpfel beeinträchtigt werden.
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