10. Bossel-Turnier des Heimatvereins Holthausen ausgetragen

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Auf den Feld- und Waldwegen im und ums "Pferdedorf" Holthausen wurde auf Einladung des Heimatvereins mal wieder gebosselt. (Foto: Rüdiger Ehrig)
Dortmund: Holthausen |

Zum zehnten Mal hatte der Heimatverein Holthausen am vergangenen Sonntag (12.2.) Mitglieder und Gäste zum Bossel-Turnier eingeladen. Zahlreiche Freunde und Freudinnen der friesischen Art des vergnüglichen Freizeitsports zogen durch die Feld- und Waldwege des Dorfes.

Ein Angebot des Vereins für Jung und Alt: Die Zwillinge Hannah und Maya, mit acht Jahren die jüngsten Teilnehmerinnen, waren ebenso begeistert bei der Sache wie der mit 83 Jahren älteste Aktive Hans. Die knapp 30 Teilnehmer wurden in vier Mannschaften, die Füchse, die Hasen, die Igel und die Spatzen aufgeteilt, die beim Bosseln gegeneinander antraten.

"Ziel des Spiels ist es, eine Holzkugel mit so wenig Würfen wie möglich über eine vorher festgelegte Wegstrecke ins Ziel zu bringen", erläutert Markus Halfmann vom Heimatverein die Regeln in Kurzform.

Die Entwässerungsgräben entlang der Straßen Am Stadtwald und am Neuholthauser Weg wurden dabei der Wurfkugel immer wieder zum Verhängnis. Dann kam das Fanggerät, der Kraber, zum Einsatz. Glücklicherweise spielte das Wetter mit. Am Ende hatten die Füchse mit nur 43 Würfen die Nase vorn.

Die begeisterten westfälischen Bosselfreunde erhielten Teilnehmerurkunden und stärkten sich nach drei Stunden Freiluftsport im Vereinsheim des Heimatvereins bei einem zünftigen Grünkohl-Essen.
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