Zaremba etabliert sich in der deutschen Kanu-Spitze

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Maximilian Zaremba (li) und Robert Gleinert
Bei der 95. Deutschen Meisterschaft im Kanusport kämpften am letzten Wochenende rund 1.000 Athleten auf dem Brandenburgischen Beetzsee bei hervorragenden äußeren Bedingungen um die nationalen Titel. Einer von ihnen war der Dortmunder FS98er Maximilian Zaremba. Da zahlreiche Olympioniken ihre Topform aus Rio mit an die Havel brachten, fanden die Wettkämpfe auf absolut höchstem Niveau statt. Und Zaremba bewies, dass er nicht nur Power in den Armen hat, sondern auch über die nötige Nervenstärke verfügte.
Im K2 trat er zusammen mit Robert Gleinert im NRW-Boot auf der 200 Meter Sprintstrecke an. Mit 3/10 Rückstand mussten sie sich zwar (noch) dem Potsdamer Boot mit Ronald Rauhe, Bronzemedaillen-Gewinner von Rio, und dem Baden-Württemberger Boot (+35/1000) geschlagen geben. Doch bei der Siegerehrung sah man Zaramba an, dass er sich über diesen Erfolg riesig freute.
Noch besser lief es sogar im NRW-K4, als ebenfalls über 200 Meter mit Zaremba, Gleinert, Jonas Ems und dem Olympiasieger Max Rendschmidt der 2. Platz erkämpft werden konnte. Hier betrug der Rückstand auf das erneut mit Rauhe besetzte Potsdamer Boot nur den „Wimpernschlag“ einer 15/100 Sekunde.
Im K1 über 200 Meter trat Zaremba dann noch im roten Trikot des FS 98 Dortmund an. In dem zu erwartendem Herzschlagfinale musste er sich zwar knapp geschlagen mit dem undankbaren 4. Platz begnügen. Da aber die ersten beiden Plätze von den Olympiasiegern Rauhe und Tom Liebscher belegt wurden, kann Zaremba auch dieses Rennen als Erfolg verbuchen.
Insgesamt war es für Maximilian Zaremba, gerade mit den hervorragenden Zukunftsperspektiven, ein tolles Wettkampfwochenende und eine sehr erfolgreiche Meisterschaft.
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