Das Miteinander zählt: Abschlussfest in Körne krönt Kunstprojekt "360° Innenstadt-Ost"

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Die Kinder der Oststädter Fabido-Kindertagesstätte Am Ostpark läuteten das bunte Bühnenprogramm zur Abschlusspräsentation von „360 ° Innenstadt-Ost“ in Körne auf dem Körner Platz ein. (Foto: Günther Schmitz)
Dortmund: Körner Platz |

Mit einem bunten Bühnenprogramm, eingeläutet von den Kindern der Oststädter Fabido-Kita Am Ostpark, Kunstausstellungen in drei großen Zelten, Mitmachaktionen und Straßentheater endete jetzt auf dem Körner Platz nach zwölf kreativen Tagen das Projekt „360 Grad Innenstadt-Ost“.

„Rund 130 Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Bezirk haben teilgenommen“, freute sich Projektleiterin Astrid Halfmann. Die meisten aus Schulen, Kindergärten und vielen anderen Einrichtungen, aber auch manche Einzelteilnehmer, hatten sich zuvor an den diversen Workshops beteiligt, die stadtbezirksweit zwischen Körne und dem Westfalenpark von Halfmann und ihren Künstlerkollegen Yoko Dupuis, Friedrich Lohmeier, Silke Bachner, Wolfgang Dämmig, Wolfgang und Christine Ernst etc. angeboten worden waren.

Rund 300 Zuschauer - darunter natürlich viele Eltern, Verwandte und Freunde - bestaunten, filmten und fotografierten nun deren gelungene Abschlusspräsentation auf dem Festplatz in Körne an der Berliner Straße vor dem TüV, bewunderten die ausgestellten Werke und Fotos. „Nur zum Ende der vier Stunden bröckelte es doch ein wenig an diesem heißen Nachmittag“, so Halfmann.

Stadtbezirksmarketing und Bezirksvertretung (BV) Innenstadt-Ost, Kulturbüro, Sparkasse und Jugendamt hatten das Projekt ermöglicht, damit die Kinder und Teens den Bezirk Innenstadt-Ost auf einer Kunstreise durchstreifen, Neues entdecken und die Vielfalt des Bezirks kreativ darstellen konnten.

Steine zum Lachen gebracht

„Sie brachten Steine zum Lachen, Anwohner zum Singen und bunte Tücher zum Schwingen“, so Projektsprecherin Nicole Stania: „Wer die Kinder erlebt hat, wie sie eifrig an den meist zuvor noch nie gesehenen Staffeleien malten, Theater spielten, fotografierten und bei der samstäglichen Abschlussveranstaltung aus voller Brust sangen, der hat gespürt: Kunst ist was für die Seele. Und das verbindet. Große und Kleine. Einheimische und Zugezogene. Alte und Junge.“

Und Grafikerin Astrid Halfmann, die Künstlerin ist gebürtig aus Scharnhorst und wohnt heute in Dorstfeld, ergänzt: „Es ging bei diesem Projekt immer um das menschliche Miteinander.“

Etwa im Körner Jugendtreff Winkelriedweg, wo kleine und große Kinder drei Tage lang in einer Mitmachaktion mit dem im Ort inzwischen hinlänglich bekannten Graffiti-Künstler Friedrich Lohmeier bunte Anzüge gestalteten und/oder unter Anleitung von Airbrush-Designer Thomas Horschmann schöne, sehenswerte Rund-Kunstwerke per Sprühtechnik schufen.

Fortsetzung in 2015 ist angedacht

Gibt‘s eine Fortsetzung? - „Zumindest ist angedacht, das Projekt in 2015 fortzuführen“, sagt Projektleiterin Astrid Halfmann. Ihr einziger Kritikpunkt: „Ich hätte mir nur mehr Beteiligung von den Erwachsenen aus dem Stadtbezirk Innenstadt-Ost gewünscht.“

In diesem Sinne wünschen sich alle Beteiligten fürs nächste Mal noch mehr kreative Köpfe und begeisterte Zuschauer.
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