Fricke-Archiv "1000 Jahre Körne" lagert nun in der Wambeler AWO-Begegnungsstätte

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Helmut Feldmann (l.) und Jochen Kleine stellten das Körner Archivmaterial vor, das der 2015 verstorbene Dr. Wilhelm Fricke hinterlassen hat. (Foto: Günther Schmitz)
Dortmund: AWO-Begegnungsstätte Wambel | Sein 70 Aktenordner umfassendes Archiv "1000 Jahre Körne" hat Heimathistoriker Dr. Wilhelm Fricke, der 2015 verstorben ist, der Nachwelt hinterlassen. Helmut Feldmann, Ehrenvorsitzender des Körner Kultur- und Kunstvereins (KKK), und dem ehemaligen KKK-Schatzmeister Jochen Kleine ist es gelungen, das Archiv für die Öffentlichkeit zu erhalten. In zwei Schränken akribisch eingeordnet lagert der Fricke-Archiv nun in der Wambeler AWO-Begegnungsstätte.

Hier am Wambeler Hellweg 7 steht das Archiv ab sofort allen Interessenten zur Verfügung.

"Die drei Kinder von Dr. Fricke haben dieses Archiv dem Körner Kultur- und Kunstverein überlassen", erläuterten Feldmann und Kleine beim Präsentationstermin. Weil daheim kein Platz für das Archiv zu finden war, hatte sich Feldmann, auch Vorsitzender der AWO Körne/Wambel, dafür stark gemacht, dass beide Schränke in der AWO-Begegnungsstätte Wambel eingelagert wurden. Die Schränke hat der KKK bezahlt und auch vor Ort aufgestellt. "Jochen Kleine hat sich sehr mit der Ein- und Zuordnung des Archivs befasst und übersichtlich eingelagert", lobt Feldmann.

Die beiden erinnerten zudem daran, dass Dr. Fricke auch in der Wambeler AWO-Begegnungsstätte wöchentliche Volkshochschul-Seminare gestaltet hatte, an denen etwa 15 Personen teilnahmen. Gegründet wurde Körne bereits 989 und 1905 nach Dortmund eingemeindet. Dr. Fricke, der unter AWO-Regie zudem regelmäßig historische Schnadegänge durch den Ort führte, hat auch den Text des Heftes „Geschichten aus Körne“ verfasst. Dieses Heft liegt zum Mitnehmen in den Filialen der Sparkasse und der Volksbank in Körne aus.

Wer Frickes Archiv studiert, wird viele Themen zur Körner Geschichte finden: Es reicht von der Zeche Lucas über die Körner Bauernfamilien, Schulen, Kirchengemeinden, Bahnlinien, die Hannöversche Straße bis zur Geschichte der jüdischen Familien etc.

Wer etwas im Archiv nachsehen oder recherchieren möchte, kann sich an Jochen Kleine unter Tel. 0231-595529 wenden.
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