Künstlergruppe kündigt Tötung eines Jaguarbabys in Dortmund an

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Der WDR berichtet heute auf seiner Internetseite http://www1.wdr.de/themen/infokompakt/nachrichten/... über die Künstlergruppe "Zentrum für politische Schönheit", die eine Tötung eines Jaguarbabys in Dortmund angekündigt hat, um auf das Leid der Flüchtlinge in Syrien aufmerksam zu machen.

Auch wenn es sich um eine Provokation handelt, finde ich es persönlich ziemlich befremdlich und geschmacklos. Darf künstlerische Freiheit so weit gehen, dass andere Lebewesen gequält, sogar getötet werden?


In Dänemark hat ein Radiomoderator Ende Mai ein Kaninchen erschlagen, um gegen die grausamen Methoden der Agrarwirtschaft aufmerksam zu machen.

Diese Maßnahmen sind kein probates Mittel, um das Bewusstsein anderer Menschen auf die Syrien-Problematik bzw. den Umgang mit Tieren zu lenken. Besser wäre es sachlich aufzuklären. Das hierbei auf entsprechende visuelle Unterstützung zurück gegriffen wird ist hilfreich, aber bitteschön nicht auf Kosten anderer Lebewesen.
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