Neuer Holmes-Roman entsteht in Dortmund: Desirée und Frank Hoese widmen sich vielen Genres

Anzeige
Ob Science Fiction, Horror oder Sherlock Holmes: Das Dortmunder Autorenehepaar Desirée und Frank Hoese ist in vielen Genres zuhause.
 
Das Ehepaar Hoese schreibt fleißig die unterschiedlichsten Geschichten.
Dortmund: Borsigplatz |

Zwei Kurzgeschichten um Sherlock Holmes hat das Dortmunder Autorenehepaar Desirée und Frank Hoese bereits verfasst. Jetzt arbeitet Desirée Hoese an einem ganzen Roman über Arthur Conan Doyles Meisterdetektiv.

Desirée Hoese lebt und arbeitet mit ihrem Mann Frank in der Dortmunder Nordstadt. Seit 2003 schreiben sie Kurzgeschichten für Magazine und Anthologien, neben Science Fiction auch Krimi, Fantasy, Horror und Persiflagen. Einige ihrer Geschichten wurden für Auszeichnungen nominiert. Anfang 2012 wurde Desirée Hoeses Kurzgeschichte „Eine Studie in Blut“, in der Holmes mit Vampiren konfrontiert wird, in „Sherlock Holmes und das Druidengrab“ veröffentlicht. Im selben Jahr folgte „Das Rätsel des Rad fahrenden Affen“ in „Sherlock Holmes und die Tochter des Henkers“. In der gemeinsam mit ihrem Mann Frank veröffentlichten Geschichte klären Holmes und Watson eine Reihe von Diebstählen auf.

Sich in die Charaktere hineinzuversetzen, war für beide einfach. „Da wir beide seit Kindertagen Fans sind, fiel uns das nicht besonders schwer. Wir haben einige der Storys noch einmal im Original nachgelesen, um wieder richtig im Stoff zu sein, und die Geschichte unter dem frischen Eindruck von Doyles Originalarbeiten geschrieben“, beschreibt Desirée Hoese die Herangehensweise. Wichtig war beiden, den Figuren treu zu bleiben.
Derzeit arbeitet Desirée Hoese an einem Roman über Sherlock Holmes, in dem okkulte und mystische Elemente in den Mittelpunkt der Handlung rücken sollen. Die Story wird eine der frühen Geschichten von Conan Doyle weiterspinnen. „Hier geht es um die dunkle Seite des viktorianischen London mit seiner Begeisterung für Okkultes, für Spiritismus, Mysterienlogen und Verschwörungen – und um lange zurückliegende Verbrechen, deren Aufklärung nahezu unmöglich scheint. Aber Holmes wäre nicht Holmes, wenn er vor einer Herausforderung zurückschreckt. Mehr möchte ich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht verraten... nur soviel: The Game is on!“, verspricht sie. Als „The Game“ bezeichnen Holmes-Fans gerne ihre Beschäftigung mit der Figur.

Beide leben nicht nur von der Schriftstellerei. „Mit Kurzgeschichten allein kann man seinen Lebensunterhalt nicht wirklich bestreiten, aber da wir auch für Online-Portale und Textagenturen tätig sind, kommt genug zusammen“, so das Ehepaar. Sie sind schon sehr lange schriftstellerisch tätig. „Ich habe mir schon immer gern Geschichten ausgedacht, und irgendwann habe ich angefangen, sie aufzuschreiben. Dann gab es die ersten Veröffentlichungen und viel positive Resonanz. Als es so weiterging und nach und nach mehr Anfragen von Verlagen und Herausgebern kamen, habe ich beschlossen, das Schreiben zum Beruf zu machen“, erzählt Desirée Hoese. Teilweise verfassten sie gemeinsam Geschichten. „Wir schreiben derzeit keine Storys zusammen, aber wir besprechen immer noch unsere Ideen miteinander, lesen unsere Texte gegenseitig und geben uns Anregungen – ein sehr fruchtbarer Austausch“, ergänzt Frank Hoese. Er verfasst mittlerweile vorwiegend Sachtexte zu Themen wie Mentaltraining, Stressbewältigung oder Gesundheit für verschiedene Online-Portale. Zudem bietet er auf CD Phantasiereisen an, von denen es inzwischen mehr als dreißig gibt. Dabei kann sich der Zuhörer durch eine erzählte Geschichte entspannen. „Außerdem gebe ich Entspannungskurse und biete Stressberatung an.“

Bekannt sind beide auch für „Die Zyanid-Connection“,eine Kurzgeschichtenreihe, die in einem Computermagazin veröffentlicht wurde und auch als Roman erschien. Darin geht es um eine dystopische Zukunftswelt, in der Mega-Konzerne das Sagen haben und der ärmere Teil der Bevölkerung in riesigen gesetzlosen Zonen sich selbst überlassen bleibt. „Hier agieren unsere Helden, der Ex-Cop Wren Ironside und die Hackerin Instant Auger, als Spezialisten für heikle Aufträge zwischen rivalisierenden Gangs, die um den Zugang zu einer neuen, revolutionären Technologie kämpfen“, erklärt Frank Hoese.

Desirée Hoese arbeitet neben Holmes noch an weiteren Werken. „Meine neueste Kurzgeschichte, ‚Knochenspiel‘, wird in einer Anthologie des Fabylon-Verlages veröffentlicht, ‚Die Knochenkirche‘ in der Reihe ‚Ars Litterae‘, die im Herbst erscheinen wird. Darin geht es um nicht weniger als das Ende der Welt – aber mehr wird nicht verraten“, lächelt sie.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.