100 Lichter für Afrika: Europaschule feiert Abschluss des 100-Helplight-Projekts

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Die Dortmunder Schüler freuen sich, die Helplights übergeben zu können.
Dortmund: Europaschule Dortmund |

Licht und Strom bringen die selbstgebauten Lampen nach Afrika: 100 Helplights haben Schüler der Europaschule Wambel und sechs weitere Bildungseinrichtungen angefertigt. Jetzt haben sie die Geräte einer Delegation aus Sambia übergeben.

Zum Abschluss des 100-Helplight-Projekts trafen sich alle Beteiligten an der Europaschule in Wambel, um die etwa 100 Solarlampen an die Delegation aus der Gemeinde Chodort in Sambia zu übergeben. Neben der Europaschule waren das die Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen, die Hauptschule Husen, die Gesamtschule Fröndenberg, die Sekundarschule Arnsberg, die Werner-von-Siemens-Schule Bochum und die RW Realschule für Hören und Kommunikation. In der hellen und freundlich eingerichteten Mensa der Gesamtschule gab es von Infoständen, den aufgebauten Helplights bis hin zu Snacks zahlreiche Aktionen.
Das Helplight ist ein selbst gebauter Stromspeicher mit Leuchte und Steckdose. Die eingebaute LED-Lampe kann bis zu 40 Stunden Licht spenden. Durch eine externe Solarzelle kann es tagsüber wieder aufgeladen werden. An einer 12-Volt-Buchse können Handys oder andere Elektronikgeräte aufgeladen werden. Dies ist für viele Sambier wichtig, da es oft keine öffentliche Stromversorgung und dadurch auch keine Handylademöglichkeit gibt.
Superintendent Ulf Schlüter des Ev. Kirchenkreises Dortmund freute sich über das wunderbare Projekt, wie er sagte: „Es startete klein, aber wuchs und wuchs.“ Da es in Sambia nicht immer einfach sei, eine Schule zu besuchen, wurde auch ein Education Center errichtet. Auch Schulleiter Jörg Girrulat sprach voller Begeisterung über das Helplight.
Mehrere Schüler berichteten über die Entwicklung des Projekts. Der Arbeitslehre-Technik-Kurs der Europaschule hat sein Projekt im Herbst 2010 gestartet. Der Kurs beschäftigte sich mit der meist problematischen Stromversorgung der Entwicklungsländer. Der Lehrer Michael Schürmann hat das Projekt über all die Jahre betreut. Bereits 2011 gab es einen Besuch einer Delegation aus Sambia. „Dieser Besuch motivierte uns“, so die Schüler. „Es war nicht schwer, auch die anderen sechs deutschen Schulen von unserer Idee zu begeistern.“
Die Delegation aus Sambia sind sehr begeistert von dem Projekt. „Ihr habt Wunder geschaffen. Bitte macht in demselben Geist weiter“, zeigten sie sich beeindruckt von den Leistungen der Schüler und überbrachten Grüße von den Waisenkindern und Jugendlichen in ihrer Heimat. Als Dank sangen sie für alle Anwesenden den Gospelsong „There’s no one like Jesus“. Die deutschen Schüler wippten im Takt mit.
Das Projekt soll auf jeden Fall weitergehen, wie Schürmann erklärt. „Helplight 2.0 – The next Generation ist schon in der Planung“, verrät er. Dieses verfügt über zwei USB-Anschlüsse, ein Handyladeanschluss, einen Apple-Stecker, hat einen größeren Speicher und die Lampe spendet Licht für 60-80 Stunden.
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