Atlas-Schuhfabrik in Wickede stellt der Dortmunder Tafel kostenlos Zwischenlager zur Verfügung

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Seit Donnerstag (9.2.) lager die Dortmunder Tafel e.V. gespendete Lebensmittel bei Atlas in Wickede (v.l.n.r.): Tafel-Vorsitzender Horst Röhr und Atlas-CEO Hendrik Schabsky verfolgen hier, wie die Tafel-Mitarbeiter Olaf Watermann und Andreas Hertig Paletten vom Tafel-Lkw in den Lagerraum bei Atlas in Wickede-Süd fahren. (Foto: Günther Schmitz)
Dortmund: Atlas Schuhfabrik |

Ab sofort stellt die Atlas-Schuhfabrik der Dortmunder Tafel e.V. einen Teil ihrer Lagerflächen an der Frischen Luft im Gewerbegebiet Wickede-Süd kostenlos zur Verfügung. Am Donnerstag (9.) wurden erstmals Paletten der Tafel eingelagert und die Kooperation damit offiziell im Beisein von Atlas-CEO Hendrik Schabsky und dem Tafel-Vorsitzenden Horst Röhr eingeläutet.

Weil die Zahl der Bedürftigen in Dortmund steigt, muss die Tafel immer mehr Lebensmittel vorhalten. Gleichzeitig ist glücklicherweise auch die Zahl der Spenden gestiegen: Aktuell holt die Dortmunder Tafel täglich mit inzwischen elf Fahrzeugen Lebensmittel bei bis zu 174 Lieferanten und Spendern ab. So kommen in einer Woche zwischen 84.000 und 108.000 kg zusammen. Diese muss die Tafel sortieren und zum Teil zwischenlagern, beispielsweise wenn Supermärkte kurzfristig Non-food-Artikel aus ihrem Sortiment streichen oder Lebensmittelproduzenten Überbestände abgeben.

Die Atlas-Schuhfabrik hält dafür künftig dauerhaft rund 30 Palettenplätze in ihrem Lager frei: „So muss die Tafel kein kostbares Spendengeld für die Miete einer Halle ausgeben und wir können dazu beitragen, dass Bedürftigen in Dortmund noch besser geholfen wird“, sagt der geschäftsführende Atlas-Gesellschafter Hendrik Schabsky, der selbst im Beirat der Dortmunder Tafel aktiv ist.

Dass die Tafel Lagerflächen brauche, heiße allerdings nicht, dass jede Woche ausreichend Lebensmittelspenden eingingen, betont Dr. Horst Röhr, 1. Vorsitzender des Tafel-Vereins. „Nach wie vor können wir jede Spende dringend gebrauchen, denn der Bedarf steigt auch immer mehr“, so Röhr. „Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit, kurzfristige Großspenden bei Atlas zwischenlagern zu können und hoffen, damit auch weiteren Firmen Mut zu machen, dem Beispiel zu folgen.“
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