Brackeler und Neuasselner Sternsinger bitten um Spenden gegen Kinderarbeit in Indien

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Die Brackeler und Neuasselner Sternsinger bei der Aussendungsfeier in der St.-Clemens-Kirche. (Foto: Günther Schmitz)
Dortmund: St.-Clemens-Kirche |

Über 60 Kinder aus den beiden Brackeler und Neuasselner Schwester-Gemeinden St. Clemens und St. Nikolaus von Flüe machten mit bei der diesjährigen Sternsinger-Aktion unter dem Motto "Gemeinsam gegen Kinderarbeit - in Indien und weltweit".

Eröffnet wurde die Aktion mit dem gemeinsamen Aussendungs-Gottesdienst am Freitag (5.) in der Brackeler St.-Clemens-Kirche. Danach brachten die verkleideten Jungen und Mädchen allen Gemeindemitgliedern den Segensspruch mit der gesegneten Kreide ans Haus: "20C+M+B18". Dieses Kürzel ist lateinisch und bedeutet "Christus mansionem benedicat", zu deutsch: "Christus segne dieses Haus". Gleichzeitig baten die Kinder um eine Spende gegen die Kinderarbeit in Indien.

Ein gemeinsames Mittagessen im Franz-Stock-Haus am Samstag (6.) stärkte die Sternsinger. Zudem besuchte der dreirädrige Himmelsflitzer des Pastoralverbunds Pastoraler Raum Dortmund-Ost die Sternsinger-Kinder, die in der Neubausiedung Hohenbuschei unterwegs waren. Mit an Bord waren heißer Kakao und Kinderpunsch zum Aufwärmen sowie Gummibärchen zur Stärkung.

"Hier kommen die Könige mit dem Stern", stellten sich die kleinen und mittelgroßen Sänger im Dortmunder Knappschaftskrankenhaus in Brackel musikalisch vor. Dort zogen sie, begleitet von Betreuern aus der Brackeler St.-Clemens-Gemeinde und der Seelsorge des "Knappis" über alle Stationen. Viele Patienten freuten sich über den Besuch und bedankten sich mit einer Spende, die an Kinder geht, die in Indien in ärmsten Verhältnissen leben. Mit dem traditionellen Segenszeichen kennzeichneten die Sternsinger den Eingang des Krankenhauses und segneten damit das Haus und alle, "die da gehen ein und aus".

Die gesammelten Spenden wurden dann bei dem sonntäglichen Familiengottesdienst von den Sternsinger in die Kirche gebracht. Als Dank für ihre wundervolle Unterstützung erhielten die "kleinen Könige" eine Urkunde mit ihrem Namen.

Die beiden Gemeinden sprachen zudem allen Sternsingern mit ihren Begleitern, allen Spendern von Geld und Süßem und allen hilfreichen Händen, die diese Aktion ermöglichten, einen riesengroßen Dank aus.
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