Brackels neue Pfarrerin Sandra Sternke-Menne freut sich über gute Zusammenarbeit

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Brackels neue Pfarrerin Sandra Sternke-Menne arbeitet gerne mit ihren Pfarrkollegen Eckhard Wedegärtner l.) und Tong Rosiepen zusammen. (Foto: Günther Schmitz)
Dortmund: Brackeler Hellweg |

Der Kreis schließt sich: Geboren wurde Sandra Sternke-Menne in Brackel, jetzt ist sie wieder hier: Nach Stellen in ganz NRW ist sie nun seit etwa fünf Monaten Pfarrerin in der Kirchengemeinde Brackel.

Die neue Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde arbeitet gerne mit ihren circa 8000 Kirchenmitgliedern und ihren Pfarrkollegen Eckhard Wedegärtner und Tong Rosiepen. „Bei meinen vorherigen Stellen war das leider nicht immer so. Teilweise sehr weite Wege waren dort auch das Problem. Hier ist die Zusammenarbeit besser, auch mit den Presbytern. Die Kollegen haben mir gut geholfen.“

Einen großen Teil ihrer Arbeit konzentriert sie auf Kinder. „Mit Herrn Rosiepen betreue ich die Kindergärten“, sagt sie. Auch in dem noch jungen Wohngebiet Hohenbuschei spielt der dortige Kindergarten eine zentrale Rolle.

Hohenbuschei

Hohenbuschei ist ein ganz neues Gebiet. Brackel ist natürlich gewachsen. Hier leben viele ältere Gemeindemitglieder, während in Hohenbuschei viele junge Familien zuhause sind. Wir haben vor, in diesem Jahr mit der Kita zu besprechen, was für Angebote benötigt werden.“

Wichtig ist ihr die Arbeit mit den Frauenkreisen. „Wie wird hier Glaube gelebt, wie arbeiten die Frauen hier?“ Aber auch eine offene Kirche für Kunst und Kultur gefällt ihr.

Für April hat sie mit dem Erzählcafé ein neues Format geplant. Unter dem Thema „Lächle dem Frühling zu“ will sie mit den Teilnehmern darüber nachdenken, was Glück bedeutet, und wie sich der Begriff im Laufe des Lebens ändern kann. Und am 21. und 22. Juni wird es in Brackel einem Kinderbibeltag geben.

In Brackel geboren

Die erst 34-jährige Sandra Sternke-Menne ist eine echte Dortmunderin, sogar eine „gebürtige Brackelerin“, da sie im Knappschaftskrankenhaus geboren ist. „Aufgewachsen bin ich in Scharnhorst“, erzählt sie. „Schon während meiner Schulzeit war mir relativ früh klar, dass ich Pfarrerin werden wollte. Wir hatten einen wunderbaren Pfarrer, der tolle Kindergottesdienste hielt.“ An Brackel schätzt sie vor allem, dass die Menschen sehr offen sind. „Schön ist auch, dass es am Hellweg so viel Abwechslung gibt. Und die Natur trägt auch zur Lebensqualität bei.“

Nachdem sie 2006 ihr Studium in Münster beendet hatte, blieb sie erst mal dort. „Danach übernahm ich ein Vikariat im Kirchenkreis Soest. Ab 2011 war sie dann für zwei Jahre in zwei Gemeinden bei Vlotho im Kreis Herford am äußersten östlichen Rand des Bundeslandes NRW beschäftigt.“
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