Kohlenmonoxid-Austritt in der Inselstraße am Rande der Oststadt: Frau wiederbelebt

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Mit vielen Einsatzfahrzeuge war die Dortmunder Feuerwehr vor der betroffenen Wohnung in der Inselstraße am Rande der Oststadt aufgefahren. (Foto: Feuerwehr Dortmund)
Dortmund: Inselstraße |

Was heute Mittag (23.6.) zunächst nach einem routinemäßigen Rettungsdienst-Einsatz aussah, endete für sieben Personen schließlich im Krankenhaus, eine Frau konnte wiederbelebt werden. Ursache für die Verletzungen war ein Kohlenmonoxid-Austritt aus einer bis dato unbekannten Quelle in einer Wohnung an der Inselstraße am Rande der Oststadt.

Gegen 11.25 Uhr hatte die Einsatzleitstelle der Feuerwehr zunächst einen Rettungswagen und einen Notarzt zu einer bewusstlosen Person in der Inselstraße, einer Verbindungsstraße zwischen Klönne- und Körnebachstraße, alarmiert. Als diese die betroffene Frau in einem Badezimmer auffanden, lösten dann aber die standardmäßig mitgeführten Kohlenmonoxid-Warnmelder aus und zeigten deutlich erhöhte Werte an.

Die Bewußtlose wurde sofort aus der Gefahrenzone gerettet und Wiederbelebungs-Maßnahmen eingeleitet. Zusätzlich wurden dann noch weitere Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst nachgefordert, da die Ursache für den Kohlenmonoxid-Austritt unbekannt war.

Mehrere Trupps der Feuerwehr gingen dann mit Messgeräten unter Atemschutz vor, um das Gebäude sowie das Nachbarhaus zu kontrollieren und Lüftungsmaßnahmen einzuleiten. Zur Ursachenermittlung wurden zusätzlich auch der Energieversorger und ein Schornsteinfeger durch den Einsatzleiter angefordert.

Sieben Personen mussten zur Untersuchung ins Krankenhaus


Zwischenzeitlich wurden durch den Umweltdienst der Feuerwehr bei zwei weiteren Hausbewohnern sowie bei dem zuerst eingetroffenen Rettungsdienst-Personal ebenfalls erhöhte Kohlenmonoxid-Werte mittels einer Blutgas-Analyse festgestellt, so dass letztendlich sieben Personen, darunter vier Rettungskräfte, zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser transportiert werden mussten.

Abschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die nun die weitere Ursachenermittlung übernommen hat.

Im Einsatz befanden sich circa 40 Einsatzkräfte der Feuerwache 1 (Mitte), der Feuerwache 3 (Eving), der Umweltdienst, derFührungsdienst sowie der Rettungsdienst.
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