Kräuterweihe in Neuasseln schafft anderen Blick auf die Natur // Segen und Bitte um Heilung und Gesundheit

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Neuasselner Gemeindemitglieder beim Binden der zu segnenden Kräutersträuße im Gemeindesaal am Samstag (19.8.). (Foto: Günther Schmitz)
Dortmund: Gemeindesaal St. Nikolaus von Flüe |

Im Samstagsabend-Gottesdienst der katholischen Neuasselner Kirchengemeinde St. Nikolaus von Flüe erläuterte Pastor Klaus Theine den vor allem auf dem Lande weiter verbreiteten Brauch der Kräuterweihe rund um Maria Himmelfahrt und segnete die Kräuterbuschen, so dass die Gemeindemitglieder diese anschließend mit nach Hause nehmen konnten. Sie sollen als Zeichen dafür verstanden werden, dass Gott den Menschen das Heil verheißen hat.

Vorab hatte das Büchereiteam der KöB St. Nikolaus von Flüe - nach erfolgreichem Kräuterseminar im Juli - alle Interessierten eingeladen, aus den gesammelten Heil- und Gewürzkräutern selbst Kräutersträußchen zu binden. Traditionell gehört in die Mitte die Königskerze, von unseren Vorfahren als Himmelsschlüssel bezeichnet, ebenso die Rose als Symbol für Maria und neben einer Vielzahl von Kräutern auch Getreideähren von Weizen, Roggen, Gerste und Hafer.

Das Team war  froh, so viele unterschiedliche Kräuter anbieten zu können. Denn durch die Anwendung von Spritzmitteln gibt es an den Feldrändern nur noch wenig Auswahl, so dass der Anbau in den Gärten hier zur Unterstützung genutzt wurde.

Vielleicht wachsen aus dieser Aktion sowohl eine neue Aufmerksamkeit auf das, was die Natur uns bietet und als auch eine neue Tradition im Leben der Gemeinde!", hofft das Bücherei-Team um Arnold Bremer.
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