Über 450 Teilnehmer beim Familiensonntag in der Wickeder Gemeinde Vom Göttlichen Wort

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Im Bild (v.l.n.r.): Pfarrer Ludger Keite, Geschäftsführer Michael Hullermann, Vorsitzender Christian Laskowski, Sprecherin der Stadtkirche und des Familienbundes Claudia Lechleitner sowie Referent Dr. Manfred Lütz. (Foto: Oliver Schaper)
Dortmund: Kirchengemeinde Vom Göttlichen Wort |

Mehr als 450 Besucher kamen zum diözesanen Familiensonntag in die Wickeder Kirchengemeinde Vom Göttlichen Wort.

Erstmals kooperierten der Pastorale Raum Dortmund-Ost, die Katholische Bildungsstätte (KBS) Dortmund, der Stadtverband der Malteser und die Caritas-Konferenzen (CKD) mit dem Familienbund der Katholiken und richteten den Familiensonntag 2017 gemeinsam aus.

Claudia Lechleitner, Sprecherin der Stadtkirche Dortmund und des Familienbundes, begrüßte die Teilnehmer und führte in den Familientag ein. Er begann mit einem von der Gemeinde Vom Göttlichen Wort und der Gruppe der jungen Erwachsenen im Familienbund vorbereiteten Gottesdienst zum Thema: „Solidarität der Generationen – Halteseil Familie“ unter der Leitung von Pfarrer Ludger Keite, Leiter des Pastoralverbundes, und der Gemeindereferentin Andrea Kreklau. Die musikalische Leitung lag in den Händen der Musikgruppe DaCapo.

Nach dem sehr gut besuchten Familiengottesdienst hatten die Kinder die Möglichkeit, im Erzählzelt des Familienbund, spannende Geschichten mit dem Erzähler Thomas Hoffmeister zu hören und zu erleben.

Die Erwachsenen erwartete ein spannender und unterhaltsamer Vortrag des bekannten Psychiaters, Theologen und Kabarettisten Dr. Manfred Lütz in der Kirche zum Thema „Die Werte, die Wahrheit und das Glück“. Als Grundlage seines Vortrages diente sein Buch „Gott – eine kleine Geschichte des Größten“.

Lütz fesselte die Zuhörer mit seinen humorvoll vorgetragenen Ausführungen und machte deutlich, dass die zentrale Frage der heutigen Zeit die Frage ist „Gibt es Gott bzw. glaube ich an Gott“. Er machte anhand vieler konkreter Beispiele deutlich, dass Christen sich entschieden in die Gestaltung des Zusammenlebens und des Zusammenhaltes der Gesellschaft einbringen müssten und dabei deutlich werden müsse, dass unser Handeln in der Nachfolge Jesu Christi begründet sei. Man müsse wieder lernen, Position zu beziehen. Von der Kirche und dem Klerus wünschte sich Lütz eine verständliche Sprache und eine Verkündigung in der Sprache der Menschen.

Der Bestsellerautor, Kabarettist, Psychiater und Theologe machte den Teilnehmern deutlich, dass sie nicht auf Veränderungen von oben warten, sondern konkret mit den Veränderungen bei sich selbst anfangen sollten. Jeder könne seinen Beitrag leisten, an den Orten, wo er die Chance habe, den Mitmenschen als DU zu begegnen: "Unser Gott ist ein personaler Gott. Er wird lebendig, wo wir uns auf Begegnung und Beziehung einlassen."

Im Anschluss an den Vortrag stand Dr. Manfred Lütz den Teilnehmern in der katholischen Bücherei zum Gespräch zur Verfügung. - Der Familiensonntag endete im Dechant-Mehler-Haus mit einem gemeinsamen Mittagessen aus der „Suppenküche“ der Malteser und einem Besuch auf dem Markt der Möglichkeiten.


[Fotos: Oliver Schaper]
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